Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ALTDORF: Das Urner Wappentier wird ideales Aushängeschild

Als Blickfang zur Sommerausstellung 2017 im Historischen Museum Uri diente ein korpulenter Stier aus Eisen. Die Skulptur von Jost Aregger dient auch in Zukunft am bisherigen Standort als Werbeträger.
Bei Schneegestöber durfte der Präsident des Historischen Vereins Uri, Matthias Halter (rechts), von Rita und Beat Gisler als Geschenk die vom Flüeler Jost Aregger (Zweiter von rechts) geschaffene Stierskulptur in die Obhut des Museums nehmen. (Bild: Rolf Gisler-Jauch (Altdorf, 16. Dezember 2017))

Bei Schneegestöber durfte der Präsident des Historischen Vereins Uri, Matthias Halter (rechts), von Rita und Beat Gisler als Geschenk die vom Flüeler Jost Aregger (Zweiter von rechts) geschaffene Stierskulptur in die Obhut des Museums nehmen. (Bild: Rolf Gisler-Jauch (Altdorf, 16. Dezember 2017))

Vor fünf Jahren kam in der «Budä» von Jost Aregger an der Seestrasse in Flüelen dessen Bruder mit einer Foto des Schwingers Martin Grab vorbei, der eine Eisenskulptur in den Händen hielt. Da kam Jost Aregger eine Idee. Er hatte gerade Eisenblech in dieser Dicke auf Lager und beschloss, eine Stierskulptur mit einfachen geometrischen Formen zu schaffen. Er zeichnete und setzte die sechs Teile für Körper, Kopf und Beine zusammen.

Die Skulptur fand beim ersten Gast bereits sehr Gefallen. Dieser hielt die Skulptur trotz des Ringes jedoch für eine Kuh. Nun war es für Jost Aregger klar, dass er der Skulptur noch ein kleines Detail verpassen musste. Dann war der Stier perfekt und fand grossen Anklang. Der 57-Jährige stellt die Skulptur seither in verschiedenen Grössen her, und sie steht heute sogar in Amerika oder auch in Neuseeland.

Architekt Beat Gisler und dessen Frau Rita fuhren mit dem Velo auf der Seestrasse an der Werkstatt von Jost Aregger vorbei, nahmen die Stierskulpturen wahr und waren von diesen begeistert. Als sie dann den Stier vor dem Museum sahen, waren sie «Feuer und Flamme» und erachteten die kleine Wiese als idealen Standort für das Urner Wappentier. Sie entschlossen sich, die Eisenskulptur dem Historischen Museum Uri zu schenken, wenn der 720 Kilogramm schwere Stier seinen Standort dort dauernd behalten dürfe.

Idealer Standort für das Urner Wappentier

Der Vorstand des Historischen Vereins zeigte sich ob des Geschenks hocherfreut, denn der Stier ist als Ergänzung der drei Aussenvitrinen ein ideales Aushängeschild und tut dem Urner Wappentier alle Ehre an.

Am vergangenen Samstag, 16. Dezember, wurde die Schenkung der Stierskulptur offiziell vollzogen. Matthias Halter, der Präsident des Historischen Vereins Uri, durfte den Stier als Geschenk von Rita und Beat Gisler endgültig in die Obhut nehmen. Das Museumswartpaar Marlys und Kobi Arnold-Gisler schmückte den Stier zu diesem feierlichen Anlass mit einem schönen Blumenkranz. Diese Auszeichnung soll die Skulptur auch wieder bei der Alpauffahrt und am Tage des Zuger Stierenmarkts erhalten.

Rolf Gisler-Jauch

redaktion@urnerzeitung.ch

Hinweis

Zurzeit wird im Historischen Museum Uri die Weihnachtsausstellung «Kunstvolle Welt der Glaubens» mit Klosterarbeiten von Trudi Ziegler-Baumann, Flüelen, gezeigt (siehe auch www.hvu.ch).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.