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ALTDORF: Der Kunstverein Uri hat nun eine Präsidentin

Wechsel an der Spitze des Kunstvereins Uri: Elisabeth Fähndrich tritt die Nachfolge von Valentin Bomatter an. Im Haus für Kunst Uri geht es derweil bald international zu und her.
Die neue Präsidentin des Kunstvereins Uri, Elisabeth Fähndrich, mit dem scheidenden Präsidenten Valentin Bomatter. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 22. April 2017))

Die neue Präsidentin des Kunstvereins Uri, Elisabeth Fähndrich, mit dem scheidenden Präsidenten Valentin Bomatter. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 22. April 2017))

Valentin Bomatter, scheidender Präsident des Kunstvereins Uri, konnte an der GV am Samstag auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ein besonderer Höhepunkt war die Ausstellung «Dall’ Altra Parte – mit zeitgenössischer Kunst auf den San Gottardo». Die Zusammenarbeit war erfreulich. So haben 12 500 Besucher die Arbeiten in und um die Fondazione Sasso San Gottardo gesehen. Auch im Haus für Kunst Uri fanden im vergangenen Jahr rund 70 Anlässe statt.

Elisabeth Fähndrich, die bisherige Vizepräsidentin, wurde an der GV zur neuen Präsidentin gewählt. Bomatter hilft aber noch ein Jahr als Mitglied im Vorstand mit. Fähndrich ist auch Präsidentin des Kuratoriums der Kunst- und Kulturstiftung Uri. Sie freut sich auf die neue Aufgabe an der Spitze des Kunstvereins. Diese seien vielseitig, aber auch mit grosser Verantwortung verbunden. «Der Kunstverein betreibt einerseits ein KMU mit mehreren Arbeitsplätzen», gab sie zu bedenken. «Andererseits stellen Behörden und Institutionen Geld zur Verfügung.»

Die neue Kassierin Natalia Hürlimann konnte eine Rechnung vorlegen, die nicht wie budgetiert mit einem Defizit, sondern mit einem kleinen Gewinn abschliesst. Fürs laufende Jahr ist ein kleineres Defizit budgetiert.

Direktorin will die weite Kunstwelt nach Uri holen

Gratulationen gab es für Barbara Zürcher. Sie ist seit zehn Jahren als Direktorin im Haus für Kunst Uri tätig. Ihr ist es wichtig, die weite Kunstwelt nach Uri zu holen. Zudem hält sie die künstlerische Arbeit Danioths lebendig. Ihr ist es ein grosses Anliegen, die in Uri gezeigte Kunst auch nach aussen zu tragen. So ist die jetzige Ausstellung mit Markus Kummer in Zusammenarbeit mit der Stadt Zug entstanden.

Neben der Ausstellung im Haus für Kunst Uri zeigt Kummer auch an der Seepromenade in Zug Findlinge, die er zersägt und neu zusammengesetzt hat. Diese sind an der Seepromenade in Zug zu sehen.

Im Sommer findet eine Ausstellung mit Ian Anüll statt. Trotz des eher ungewöhnlichen Künstlernamens und der weltweiten Bekanntheit stammt Anüll aus Sempach. «Er hat früh mit anderen Künstlern Werke getauscht oder Kunst gekauft», so Zürcher. Im Sommer sind Arbeiten Anülls und Teile seiner umfangreichen Sammlung zu sehen.

London meets Altdorf heisst es im Herbst im Haus für Kunst Uri. Eingeladen werden Künstler aus der Schweiz und aus England, die mit unterschiedlichen Medien auf die Stadt reagiert haben und reagieren werden.

«Der Kanton Uri muss sich selbstbewusst zeigen»

Der Urner Kulturbeauftragte Josef Schuler rief dazu auf, nicht zu kleine Brötchen zu backen. «Der Kanton Uri muss sich selbstbewusst zeigen und auch im Kunstbereich zusammenarbeiten.» Den Urner Auftritt zur Neat-Eröffnung erwähnte er als positives Beispiel. «Das Musikfestival Alpentöne bietet diesen Sommer wiederum Gelegenheit, Kunst vorzustellen, und Uri kann sich als aktiver Kanton präsentieren», so Schuler.

Josef Arnold als Vertreter des Stiftungsrats der Dätwyler-Stiftung betonte, dass der Kunstverein Uri für einen optimalen Betrieb im Haus für Kunst sorge. Die Stiftung schätze es, dass der Verein Kunst fördere und vermittle.

Urs Huber bedankte sich für die Unterstützung bei der «Wiedergeburt» des Buchs «Goldener Ring über Uri». Der Künstler setzt die Arbeit seines Grossvaters in dessen Sinn und Geist fort. Urs Huber wird an der Frankfurter Buchmesse sein neues Buch präsentieren.

Carlo Gamma (Saxofon) und Fränggi Gehrig (Akkordeon) umrahmten die GV musikalisch.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

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