ALTDORF: Der Urner Jugend winkt ein Geldsegen

Maximal 900'000 Franken: So viel kann in drei Jahren für Jugendprojekte in Uri zur Verfügung stehen. Nun sind Ideen von Gemeinden und Vereinen gefragt.

Markus Zwyssig
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Unterstützt werden auch Projekte der Jugendorganisationen. Im Bild: Jungwacht Attinghausen. (Archivbild Florian Arnold)

Unterstützt werden auch Projekte der Jugendorganisationen. Im Bild: Jungwacht Attinghausen. (Archivbild Florian Arnold)

Uri, der familien-, kinder- und jugendfreundliche Kanton: Diese Vision verfolgt die Urner Regierung. Auch der Bund findet es wichtig, dass es in der Kinder- und Jugendförderung vorwärts geht. Kantone können jährlich maximal 150 000 Franken an Bundesgeld auslösen. Voraussetzung dafür ist, dass jeder Kanton, der Geld will, den gleichen Beitrag selber aufwendet. Das Programm ist auf drei Jahre befristet. Demnach stehen den Jugendlichen insgesamt maximal 900 000 Franken zur Verfügung. Neben den Geldbeträgen an Projekte können auch Arbeitsstunden von Fachpersonen oder Amtsstellen angerechnet werden. «Den Kanton selber kostet das unter dem Strich wenig», sagte der Urner Kultur- und Jugendbeauftragte Josef Schuler an einer Informationsveranstaltung in Altdorf.

Viele sollen profitieren

Gemeinden, Amtsstellen, Jugendverbände und Organisationen waren zur Veranstaltung eingeladen. «Wir haben die Einladungen bewusst breit gestreut», betonte Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg. Ziel sei es, dass möglichst viele von Beiträgen profitieren, die auf dem neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz des Bundes gründen.