ALTDORF: Die Urner Bauern treiben Ausbau voran

Im Kanton Uri gibt es immer weniger Schlachthäuser. Deshalb wurden die Bauern selbst aktiv. Am Montag wird dies erstmals sichtbar.

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Hanssepp Gisler, Verwaltungs- ratspräsident der Ürner Fleisch AG. (Bild pd)

Hanssepp Gisler, Verwaltungs- ratspräsident der Ürner Fleisch AG. (Bild pd)

Am Montagmorgen findet der Spatenstich für den Ausbau der Schlachtanlage an der Giessenstrasse in Altdorf statt. Aus der kantonalen, 15-jährigen Notschlachtstelle soll ein regionales Schlachthaus werden. Wenn alles rund läuft, können die neuen Räumlichkeiten im Januar 2011 bezogen werden.

«Ein regionales Schlachthaus ist im Kanton Uri ein grosses Bedürfnis», sagt Hanssepp Gisler, Verwaltungsratspräsident der Ürner Fleisch AG. «Die bestehende Anlage wird den Anforderungen nicht mehr gerecht», so Gisler. Da immer mehr private Bauern ihre Tiere zum Schlachten vorbeibringen, stösst der Hof an seine Grenzen.

Der Ausbau des Schlachthofs ist nicht billig. Er kostet 1,6 Millionen Franken, finanziert wird der Ausbau zu einem Drittel durch grosszügige Spender. Den Rest muss die Urner Genossenschaft für Viehabsatz, die fast nur aus Landwirten besteht, selber aufbringen.

Elias Bricker/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.