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ALTDORF: Drei Urner präsentieren ihren Bezug zu Danioth

Seit letztem Jahr gibt es die Veranstaltungsreihe «Mein Danioth». Schon bald findet der nächste Anlass statt. Wiederum stellen drei Urner eine Arbeit von Heinrich Danioth vor – mit ihrem persönlichen Bezug dazu.
Das «Fundamentum» am Bundesbriefmuseum in Schwyz. (Bild: PD)

Das «Fundamentum» am Bundesbriefmuseum in Schwyz. (Bild: PD)

Lotti Etter, Kunstvermittlerin des Hauses für Kunst Uri, lädt für die Veranstaltungsreihe «Mein Danioth» jeweils drei Urner ein, sich ein Werk des Künstlers Heinrich Danioth auszusuchen und ihren Bezug dazu im Haus für Kunst in Altdorf vorzustellen. Dabei können sie auf das Archiv des Danioth-Pavillons zurückgreifen. Im Mai 2016 wurde der erste Anlass durchgeführt. Und nun steht der fünfte ins Haus. Am nächsten Donnerstag stellen Gerold Zenoni, Romana Bossi Bisatz und Annemarie Oechslin ihren Bezug zu einem Werk Danioths vor.

«Die drei Teilnehmer gingen bei der Auswahl eines passenden Werks unterschiedlich vor», sagt Lotti Etter. So habe Gerold Zenoni bereits im Voraus gewusst, was er finden wollte. Als langjähriger Schauspieler in den Tellspielen habe er Ausschau nach einer Abbildung des Danioth-Freskos am Bundesbriefmuseum in Schwyz gehalten. Diese wurde im Archiv mit dem Bild «Fundamentum» gefunden und könne Gerold Zenoni bei der Veranstaltung den Hintergrund für seine Zitate aus den Tellspielen liefern.

Verschiedene Ansätze führen zum Werk

Romana Bossi Bisatz schien laut Lotti Etter mit zwei verschiedenen Augen ihre Auswahl zu treffen. Das eine Auge habe nach dem privaten Zugang gesucht, dem Gefallen an einzelnen Bildern. Das andere Auge habe sich auf den beruflichen Bezug als Anwältin konzentriert. «Ihre wohlüberlegte Auswahl der markanten Zeichnung einer schwebenden Frau mit angedeutetem Schwert beinhaltet wohl beide Aspekte und verspricht eine spannende Auseinandersetzung.»

Die bildende Künstlerin Annemarie Oechslin habe in ihrer Durchsicht der zahlreichen Zeichnungen, Drucke und Malereien von Danioth den Fokus auf die unscheinbaren, oft sehr kleinen Arbeiten gelegt. Schliesslich habe sie sich für eine fragile Skizze entschieden, welche der Künstler 1947 von seiner Tochter Cilli in Badehose gemacht hatte. Annemarie Oechslin sehe in der formalen Erscheinung Parallelen zu einem speziellen Fotoverfahren, das sie mit Vorliebe in ihrem eigenen Schaffen anwendet. (mst)

Hinweis

«Mein Danioth» findet am 17. August um 18 Uhr im Haus für Kunst Uri in Altdorf statt.

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