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ALTDORF: «Edelweiss» zählt zu den besten Spenglerarbeiten

Der Urner Handwerksbetrieb G. Bosshard AG reichte bei der Vergabe der «goldenen Spenglerarbeit 2018» sein Dossier für eine Arbeit in Andermatt ein. Dafür ernteten die Zuständigen viel Lob von Seiten der Fachjury.
Die Blecharbeiten am Wohnhaus Edelweiss in Andermatt haben die Jury der «goldenen Spenglerarbeit 2018» beeindruckt. (Bild: PD)

Die Blecharbeiten am Wohnhaus Edelweiss in Andermatt haben die Jury der «goldenen Spenglerarbeit 2018» beeindruckt. (Bild: PD)

Der Verein diplomierter Spenglermeister (VDSS), dem Spenglermeister aus der ganzen Schweiz angehören, vergab kürzlich bereits zum siebten Mal den VDSS-Preis für die «goldene Spenglerarbeit». Dies tut die fachkundige Jury nur alle drei Jahre. Insgesamt bewertete der Spenglermeisterverband in diesem Jahr 21 Objekte aus der Schweiz und zwei Bauten aus Australien. Prämiert werden anspruchsvolle Spenglerarbeiten und Blechbekleidungen.

Als Sieger feiern lassen durfte sich die Firma Scherrer Metec AG aus Zürich mit ihren Arbeiten am Neubau des Gemeindehauses in Unterengstringen. Auch wenn es nicht ganz für den ersten Platz reichte, darf auch die Firma G. Bosshard AG aus Altdorf mit ihrem repräsentativen Dossier des Wohnhauses Edelweiss in Andermatt zufrieden sein. Denn dieses hinterliess laut einer Mitteilung bei der Fachjury einen bleibenden Eindruck.

Unter schwierigen Bedingungen

Als Vertreter der G. Bosshard Gebäudehülle und Haustechnik AG war der diplomierte Spenglermeister Dalibor Martinovic für das eingereichte Projekt zuständig. Im Schreiben des Spenglermeisterverbandes heisst es: «Das Haus Edelweiss verkörpert Architektur, Kunst, Ideen und perfektes Handwerk. Die vielen anspruchsvollen Bedingungen, gestellt durch die Architektur, die Geometrie des Daches, die Gefälleverhältnisse, die Schnittstellen zwischen den Flächen, das Funktionieren der Bauphysik, das Einhalten der Lüftungsquerschnitte, das konstruktive Verhindern von Eisschanzenbildungen und natürlich die extremen Wetterbedingungen waren in grossem Masse vorhanden.» Diese seien auf dem Bau perfekt erkannt, gelöst und in der Wettbewerbseingabe beschrieben und präsentiert worden. Im Kommentar der Jury war zudem zu lesen, dass der Spenglermeister Dalibor Martinovic und die Firma Bosshard AG ihren Beruf beherrschen und diesen mit Herzblut ausüben und vertreten würden.

Einen kleinen Mangel am Objekt erkannte die Jury aber dennoch. So schrieb sie: «Schade, sieht man die Dachdeckung von unten nur partiell.» Dies schmälere die Leistung aber keineswegs, im Gegenteil, die Jury sehe hier einen «echten Bergpreis».

Verein ist bereits mehr als 50-jährig

Der Verein diplomierter Spenglermeister der Schweiz wurde 1963 gegründet. Er verfolgt das Ziel, gemeinsame Berufsinteressen zu fördern, den Erfahrungsaustausch zu gewährleisten und die Kameradschaft zu pflegen. Der Verein ist in den vergangenen Jahren auf über 480 Mitglieder angewachsen. Mitglied werden kann, wer die Spenglermeisterprüfung bestanden hat. (red)

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