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ALTDORF: Ein Meister seines Fachs geht in Pension

Er hat seinen Beruf gelebt. Für den Lehrmeister, Fachmann, Berater und «Hahn im Korb» Beat Widmer geht morgen Samstag eine Ära als Coiffeur zu Ende.
Der in Altdorf tätige Coiffeur Beat Widmer wird pensioniert. (Bild: PD)

Der in Altdorf tätige Coiffeur Beat Widmer wird pensioniert. (Bild: PD)

Seine Offenheit und seine Freude am Umgang mit Menschen zeichnen Beat Widmer aus. Wer ihm zuhört, sich mit ihm unterhält oder sich von ihm frisieren lässt, merkt es schnell: Beat Widmer liebt das Stilvolle und Schöne, er liebt die Menschen: Ob Jung oder Alt, Frau oder Mann, der Coiffeur findet nicht nur den passenden Haarschnitt, er findet auch die passende Unterhaltung. Beat Widmer zeigt Interesse und würzt die Gespräche gerne mit seinem ihm eigenen Schalk und Humor.

Nur das Beste ist gut genug. So war es auch bei der Wahl seiner Werkzeuge: Erstklassige Scheren gehören in Beat Widmers «Friseurwagen». Auf seine Scheren ist er stolz, genauso wie auf sein Handwerk. Die Lehre zum Coiffeur hat Beat Widmer bei seinem Onkel Joe in Altdorf absolviert. Auf dieser Basis entwickelte sich eine Passion, die über all die Jahre immer wieder neu genährt, gewürzt und verfeinert wurde. Er war der Motivator, als Lehrmeister und Chef, als Fachlehrer an der Berufsschule und in den letzten Jahren als Angestellter in seinem ehemals eigenen Geschäft. Immer wieder engagierte er sich, um junge Frauen und Männer für den Beruf des Coiffeurs zu gewinnen. Während Jahren hat sich Beat Widmer auf Verbandsebene engagiert und im Vorstand mitgearbeitet.

«Perfekter Coach, nie belehrend»

Nach einem gesundheitlichen Zwischenfall übergab Beat Widmer sein eigenes Geschäft, das er im Jahr 1985 von seinem Onkel und Lehrmeister übernommen und während 15 Jahren als Inhaber selber geführt hatte, seiner Nachfolgerin Ruth Wenger. Er trat ins zweite Glied, blieb der Firma aber weitere rund 17 Jahre als Mitarbeiter, als Stellvertreter der Chefin und «perfekter Berater» erhalten. «Beat hat es wunderbar verstanden, zuzuhören, die richtigen Fragen zu stellen oder einen entscheidenden Input zu platzieren», blickt seine Chefin Ruth Wenger dankbar zurück.

Immer gute Stimmung verbreitet

«Nie belehrend, stets offen und wohlwollend.» Über Jahre war er als Ältester und einziger Mann im Team der «Hahn im Korb». Lehrlinge und Mitarbeiterinnen haben seine Erfahrung geschätzt. Er verbreitete bei der Arbeit immer gute Stimmung.

Morgen Samstag ist Beat Widmers letzter Arbeitstag an der Schmiedgasse 18 in Altdorf. Als Fachlehrer am Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri wurde er nach 15-jähriger Tätigkeit vor kurzem verabschiedet. Mit einem grossen Dankeschön und vielen guten Erinnerungen sagen nun auch seine Chefin, die Mitarbeiterinnen und die Lernenden «Tschüss Beat». «Eine lehrreiche, tolle Zeit der Zusammenarbeit geht zu Ende, unzählige wertvolle Erinnerungen aber bleiben», sagen sie weiter. Das grosse Dankeschön begleitet sein Frauenteam mit bunten Wünschen für Gesundheit, Wohlergehen und Unternehmungslust. (red)

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