ALTDORF: Ein stabiles Jahresergebnis für das EWA

Im Geschäftsjahr 2008/09 hat sich die Gesamtleistung der Elektrizitätswerk Altdorf AG um 1,8 Prozent erhöht. Der Gewinn bewegt sich im Rahmen der Vorjahre bei 2,3 Millionen Franken.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) konnte im Zeitraum vom 1. Oktober 2008 bis 30. September 2009 den Kurs halten. Dies wurde an der Bilanzmedienkonferenz bekannt gegeben. Die Gesamtleistung des EWA steigerte sich um 1,8 Prozent auf 79,5 Millionen Franken (Vorjahr: 78,1 Millionen), heisst es einer Mitteilung des Unternehmens. Der Jahresgewinn lag unverändert bei 2,3 Millionen Franken.

Die Stromlieferungen des EWA zur Deckung des Energieverbrauchs in Uri stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 298 Millionen Kilowattstunden. Der Selbstversorgungsgrad betrug rund 75 Prozent. Die fehlende Energie beschafft das EWA am Strommarkt.

Höherer Selbstversorgungsgrad
Für die Zukunft möchte das EWA die Abhängigkeit vom internationalen Strommarkt zu reduzieren. Zur langfristigen Sicherung der Urner Stromversorgung soll der Selbstversorgungsgrad in den nächsten Jahren durch den Bau neuer Kraftwerke gesteigert werden.

In Altdorf ging bereits das erste Urner Biomassekraftwerk ans Netz, in Bürglen liefert die erweiterte Photovoltaikanlage nun 50 Prozent mehr Ökostrom und das Wasserkraftwerk Isenthal hat nach der Erneuerung eine deutlich höhere Produktion. Ausserdem werden die Stromtankstellen von TexxEnergy mit Strom aus Urner Wasserkraft beliefert.

ana