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ALTDORF: Einbürgerungen: Der letzte Akt ist vollzogen worden

Rund 30 Personen sind innerhalb der letzten zwölf Monate im Kanton Uri neu eingebürgert worden. Sie alle sind seit gestern nun auch stolze Besitzer der Landrechtsurkunde.
Urs Hanhart
Die ursprünglich aus Sri Lanka stammende Familie Kankatharan erhält aus den Händen von Regierungsrätin Heidi Z’graggen und Josef Zurfluh vom Amt für Justiz die Landrechtsurkunde. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. November 2017))

Die ursprünglich aus Sri Lanka stammende Familie Kankatharan erhält aus den Händen von Regierungsrätin Heidi Z’graggen und Josef Zurfluh vom Amt für Justiz die Landrechtsurkunde. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. November 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Im Landratssaal in Altdorf, wo sonst die Urner Parlamentarier eifrig debattieren und für den Kanton richtungsweisende Entscheide fällen, ging gestern eine spezielle Feier über die Bühne. 29 Personen, darunter acht Kinder, die im Herbst 2016 und im Frühling 2017 von den Gemeinden Altdorf, Bürglen, Erstfeld, Flüelen und Seedorf eingebürgert worden sind, erhielten von Regierungsrätin Heidi Z’graggen und Josef Zurfluh, Abteilungsleiter Amt für Justiz, die Landrechtsurkunde überreicht.

Die Neo-Schweizer stammen ursprünglich aus den Niederlanden, aus Portugal, Indonesien, Deutschland, Sri Lanka, Grossbritannien, Italien, Kroatien, Serbien sowie aus der Türkei, aus dem Irak und aus dem Iran. Für sie alle gab es am gestrigen Abend – sozusagen zur Versüssung des Akts – noch typisches Urner Gebäck. Mit diesem Akt ist das Einbürgerungsverfahren definitiv abgeschlossen worden.

Dem Klima und den Menschen angepasst

«Die neu Eingebürgerten leben schon seit vielen Jahren in einer Urner Gemeinde. Teilweise sind sie sogar hier geboren worden und aufgewachsen», sagte Z’graggen. «Alle haben sich dem Klima und den Menschen hier angepasst. Sie arbeiten im Kanton Uri oder sonst in der Schweiz und fühlen sich hier zu Hause», erklärte die Urner Justizdirektorin. «Zudem haben sie unseren wunderschönen Kanton kennen und auch schätzen gelernt.»

Um in den Besitz des roten Passes zu gelangen, mussten die Einbürgerungsaspiranten nicht nur ein entsprechendes Gesuch stellen, sondern auch eine Fülle von Formularen einreichen. Unter anderem hatten sie nachzuweisen, dass sie die deutsche Sprache bestens beherrschen. Zudem mussten sie auch einen Staatskundetest bestehen. Auf diesem Weg wurden alle von Josef Zurfluh begleitet. Für ihn war die gestrige Einbürgerungsfeier eine spezielle, nämlich die letzte in dieser Funktion. Er plant, im nächsten Jahr in den Ruhestand zu treten. Z’graggen gratulierte allen zur Einbürgerung und hiess sie im Namen des Regierungsrates herzlich willkommen im Kanton Uri. Zum Schluss richtete die Justizdirektorin noch eine Bitte an die neu Eingebürgerten: «Ich fordere Sie dazu auf, Ihre Rechte und Pflichten wahrzunehmen. Engagieren Sie sich in Ihrer Wohngemeinde sowie im Kanton, und nehmen Sie auch das Stimm- und Wahlrecht wahr.»

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