ALTDORF: Eine Militärbaracke lockt die Jugend an

Vor fünf Jahren machten Jugendliche aus einer alten Baracke einen Jugendraum. Für junge Musiker ist sie aber mehr: eine Plattform.

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Silvan Truttmann, OK-Mitglied der Jugendkulturbaracke MSA. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Silvan Truttmann, OK-Mitglied der Jugendkulturbaracke MSA. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Die Erfolgsgeschichte begann 2002 mit einer alten Militärbaracke. Als Jugendarbeiter Urs Strehler vom Verein Pro Jugend Altdorf erfuhr, dass die Baracken an der Flüelerstrasse in Altdorf vermietet werden, setzte er alle Hebel in Gang. Seine Idee: Ein altes Armeegebäude könnte zum Jugendkulturlokal umfunktioniert werden.

Bald waren das nötige Geld für die Miete und den Umbau zusammen und die Verträge unterzeichnet. Strehler begann, gemeinsam mit Jugendlichen die in die Jahre gekommene Baracke auf dem Areal des ehemaligen Militärspitals Altdorf (MSA) zu renovieren.

Auch 30-Jährige besuchen die Jugendkulturbaracke
Mittlerweile existiert die Jugendkulturbaracke MSA bereits seit fünf Jahren. Das Lokal ist zu einem festen Bestandteil der Urner Kultur geworden. Ein sechsköpfiges OK organisiert regelmässig Konzerte. Hier spielen junge Musikgruppen für ein junges Publikum. «Inzwischen kommen sogar 30-jährige Besucher hierher», freut sich OK-Mitglied Silvan Truttmann (22).

Die Bands treten für eine ganz kleine Gage auf. Die Helfer arbeiten sogar gratis. Grund: Die MSA-Baracke ist und muss selbsttragend sein. Die Veranstaltungen sind eine wichtige Geldquelle. Im Weiteren vermietet das OK Proberäume für junge Urner Bands.

Zum 5-Jahr-Jubiläum am kommenden Samstag steigt in der Baracke ein Fest. Bereits um 14 Uhr spielt als erste Band Orange Monkey Crash. Bei schönem Wetter wird draussen grilliert. Am Abend sorgen ab 20.30 Uhr die Bands Pluvia, Numb und 5 Degrees Below für rockige Stimmung. Alles Urner Bands, versteht sich. Denn das MSA-OK bietet jungen Gruppen aus dem Kanton immer wieder eine Plattform.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.