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ALTDORF: EWA mit Gewinn trotz geringerem Stromabsatz

Das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger Strom produziert und verkauft. Der Jahresgewinn blieb mit 3,6 Millionen Franken dennoch praktisch konstant. Grund waren Sparmassnahmen und vermehrte Aktivitäten im Drittgeschäft.
Kraftwerk des Elektrizitätswerkes Altdorf in Bürglen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Kraftwerk des Elektrizitätswerkes Altdorf in Bürglen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

In dem Ende September 2014 abgelaufenen Geschäftsjahr produzierte das EWA rund 12 Millionen Kilowattstunden (kWh) weniger Strom als im Vorjahr, nämlich 245 Millionen. Der Stromabsatz sank von 429,4 auf 402,7 Millionen kWh. Die Gesamtleistung ging von 85,8 Millionen Franken auf 82,8 Millionen zurück, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Dank zahlreicher Optimierungen, einer gestrafften Verwaltung und einer Diversifizierung könne das EWA trotzdem einen unveränderten Jahresgewinn ausweisen, heisst es in der Mitteilung. Zum Drittkundengeschäft des Energieunternehmens zählen Dienstleistungen im Kraftwerkbau, in der Energie- und Zertifikatbewirtschaftung, im Netzbau oder in der Elektro-Gebäudetechnik.

Im Bereich Installationen konnte EWA bei der Gesamtleistung um gut 12 Prozent zulegen. So kam die Firma bei mehreren Grossbaustellen zum Einsatz. Dazu zählten der NEAT-Basistunnel für den Einbau der Bahntechnik und das Tourismusresort des ägyptischen Investors Samih Sawiris in Andermatt.

Trotz schwierigem Umfeld auf dem europäischen Energiemarkt will das EWA die Nutzung der einheimischen Wasserkraft ausbauen. Geplant sind Kraftwerke am Chärstelenbach in Bristen und eine Erweiterung in Gurtnellen. Die Nutzungskonzessionen hierzu wurden erteilt. Ein weiteres Kraftwerkprojekt plant EWA zusammen mit der Aeschlimann Kraftwerk AG am Unterlauf des Schächens.

Das EWA zählt mit rund 300 Mitarbeitenden zu den grössten Arbeitgebern im Kanton Uri. Das Unternehmen gehört zu 37 Prozent dem Kanton Uri, der Korporation Uri und den Urner Gemeinden. Die Aktienmehrheit ist im Besitz der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW), die ihrerseits Teil der Axpo ist. (sda)

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