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ALTDORF: EWA-Personalverband wird 100-jährig

Seit seiner Gründung vertritt der Personalverband des EWA die Interessen der Mitarbeiter und trägt viel zur Unternehmenskultur bei. Im Juni wird der runde Geburtstag ausgiebig gefeiert.
Der Vorstand (von links): Petra Herger, André Zwyssig, Roman Gisler, Hansueli Planzer, Martin Dubacher und Lena Planzer. (Bild: PD)

Der Vorstand (von links): Petra Herger, André Zwyssig, Roman Gisler, Hansueli Planzer, Martin Dubacher und Lena Planzer. (Bild: PD)

Es war eine schwierige Zeit: Der Erste Weltkrieg war noch nicht vorüber, das Urner Bataillon stand in Solothurn und Basel im Einsatz, und die spanische Grippe forderte weltweit 50 Millionen Opfer. Auch in Uri waren 1918 200 Grippetote zu beklagen. Keine einfachen Startbedingungen für den Personalverband des EWA, der exakt in dieser Zeit geboren wurde.

«Es besteht nicht die Absicht, einer sogenannten Kampforganisation zum Leben zu verhelfen», führte Alfons Crönlein, der erste Präsident des PV, an der Gründungsversammlung aus. «Wer glaubt, dieser Weg solle eingeschlagen werden, möchte lieber dem Verband fernbleiben.» Die Wahrung der Interessen aller Gruppen könne sehr wohl auf korrekte, aber höfliche Art geschehen.

Kampf ist der falsche Ansatz

«Aus meiner Sicht lebt der PV bis heute diesen konstruktiven Geist», erklärt Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA. «Die Zusammenarbeit erfolgt auf einer positiven, sachdienlichen und partnerschaftlichen Basis.» Auch für Petra Herger, Präsidentin des PV EWA, ist die Wahrung der Interessen aller Gruppen, wie von Gründungspräsident Crönlein dargestellt, ein zentrales Element der fachlichen Arbeit des Verbandes: «Wir sind ein wichtiges Bindeglied und schauen zum Wohl der Mitarbeitenden wie auch des Unternehmens.» Das bedeute, dass Leistungen zu Gunsten der Mitar­beiter auch betrieblich möglich und tragbar sein müssten. «Eine Kampftruppe ist definitiv nicht notwendig», so Herger. Die Ar­beitsbedingungen bei EWA seien gut: konkurrenzfähige Löhne, fortschrittliche Sozialleistungen, fünf Wochen Ferien und Feier­tage. Ausserdem würden Aus- und Weiterbildung gefördert. Hinzu kämen Leistungen wie etwa ein Smartphone mit Abo.

Veranstaltungen verstärken den Kitt

Neben diesen Bedingungen gehöre zum Kitt im Unternehmen auch das Zwischenmenschliche. Und dafür setzt sich der PV von EWA seit Jahrzehnten neben der fachlichen Arbeit mit viel Engagement ein. Die Palette der durch den PV organisierten Veranstaltungen reicht von «Fyyrabig­höcken» und Anlässen für die Pensionierten über Schiessen, Skifahren, Fussball, Langlauf, Kegeln, Wandern, Eishockey bis hin zu Schneeschuhlaufen, «Stäckämättlä» und vielem mehr.

«Man sieht anhand der Liste der Veranstaltungen, dass auch Hundertjährigen die Ideen nicht ausgehen und sie sich vital für die Mitarbeitenden und das Unternehmen einsetzen», führt Werner Jauch aus. «Der PV leistet einen wertvollen Beitrag für eine positive Unternehmenskultur.» Am 15. Juni 2018 feiert der PV offiziell seinen 100. Geburtstag mit einem Fest für alle aktiven und ehemaligen Mitarbeiter auf dem EWA-Areal. (red)

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