ALTDORF: EWA verlegt Leitungen unter die Erde

Der Hochwasserschutz in Uri verändert die Landschaft. Das hat auch Folgen für die Hochspannungsleitungen des EWA.

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Auf grossen Spulen werden die Kabelstücke angeliefert. (Bild pd)

Auf grossen Spulen werden die Kabelstücke angeliefert. (Bild pd)

Zwischen dem Kraftwerk Bürglen und dem Unterwerk Plattischachen in Amsteg verläuft seit 1966 eine 50 000-Volt-Leitung. Sie stellt die Stromversorgung im unteren Urner Reusstal sicher. Noch schweben die Drähte durchgehend hoch über dem Boden in der Luft, aufgehängt an massiven Masten. Aber nicht mehr lang. Im Abschnitt zwischen Bauernland und Unterwerk Plattischachen demontiert das EWA 1,6 Kilometer Freileitungen und 18 Betonmasten. Der Strom wird dann durch unterirdische Kabel fliessen.

Ausgelöst wurde das Vorhaben vom kantonalen Hochwasserschutzprojekt an der Reuss in Amsteg. Der Kanton Uri beabsichtigt, das Flussbett beim Butzen abzusenken und auszuweiten. Von diesem Schutzprojekt unmittelbar betroffen waren 400 Meter der 50 000-Volt-Leitung.

red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.