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ALTDORF: Flüelerstrasse bleibt Holperpiste

Die Flüelerstrasse ist gerade für Krankentransporte von und zum Kantonsspital Uri eine Zumutung. Sie wird aber vorderhand eine Holperpiste bleiben, wie Baudirektor Roger Nager auf eine Frage im Urner Landrat sagte.
Die Flüelerstrasse in Altdorf kann frühestens 2024 saniert werden. (Bild: Markus Zwyssig)

Die Flüelerstrasse in Altdorf kann frühestens 2024 saniert werden. (Bild: Markus Zwyssig)

Die 1,5 Kilometer lange Flüelerstrasse zwischen dem Kreisel in Flüelen und dem Kantonsspital Uri ist in einem desolaten Zustand, die Fahrt darauf jedem Urner als holprige Angelegenheit bekannt.

Nun wurde die Flüelerstrasse auch im Urner Landrat zum Thema. Hansueli Gisler (SVP, Bürglen) wollte in der Fragestunde wissen, wann die Holperpiste endlich saniert wird.

Die Frage hat einen ernsten Hintergrund. Aufgrund eines persönlichen Erlebnisses hatte Gisler erfahren müssen, was der schlechte Strassenzustand auch für Ambulanzfahrten bedeute. Wegen der unruhigen Flüelerstrasse habe man eine notfallmässige Verlegungsfahrt vom Kantonsspital Uri nach Luzern über die «doppelt oder dreimal so lange» Seedorferstrasse zur Autobahnauffahrt Flüelen führen müssen.

«Man stelle sich vor, der Patient befindet sich in Lebensgefahr, wo jede Sekunde entscheidend sein kann», hielt Gisler fest. «Das kann es doch nicht sein!» Da sich der Kanton Uri ja nun auch für den Neubau des Kantonsspitals entschieden habe, müsse man sich auch mal über die Strassenverhältnisse für die Zu- und Hinfahrten der Patienten dorthin Gedanken machen.

Baudirektor Roger Nager zeigte Verständnis für Gislers Anliegen. Ihm sei bewusst, dass der Zustand der Flüelerstrasse für die Ambulanzfahrzeuge eine Zumutung sei. An eine baldige Sanierung der Strasse sei aber nicht zu denken, wie Nager sagte – sie ist erst im Strassenunterhaltsprogramm 2024-2027 vorgesehen.

Der Grund: In naher Zukunft geniessen andere Strassenabschnitte Priorität. Beim Strassennetz von 153 Kilometern gehe es zuallererst darum, Sicherheitsdefizite zu beheben. «Bei der Flüelerstrasse sprechen wir nicht von einem Sicherheits-, sondern eher von einem Komfortproblem», so Nager.

eca

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