Altdorfer Handballer treffen auf Leader Wacker Thun 2

In der vierten Runde empfängt der KTV Altdorf Tabellenführer Wacker Thun 2. Ein Sieg könnte die Berner von der Spitze verdrängen.

Urs Hanhart
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Pascal Aschwanden am Ball: Der Heimsieg gegen Wohlen vom vergangenen Samstag schaffte etwas Luft nach unten.

Pascal Aschwanden am Ball: Der Heimsieg gegen Wohlen vom vergangenen Samstag schaffte etwas Luft nach unten. 

Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 8. Februar 2020

Durch den vor Wochenfrist errungenen Heimsieg gegen Wohlen haben sich die Urner in der Abstiegsrunde etwas Luft nach unten verschafft. Der Abstand zum Strich beträgt jetzt drei Punkte.

Das ist noch keineswegs ein beruhigendes Poster, zumal die KTV-Truppe zum Abschluss der Hinrunde noch auf die zwei wohl stärksten Gegner der Gruppe treffen wird. Heute um 18Uhr gastiert der bislang im Rahmen der Relegationsrunde noch ungeschlagene Spitzenreiter Wacker Thun 2 in der Feldli-Arena in Altdorf.

Altdorf muss sich steigern

«Das ist ein Gegner, den wir überhaupt nicht kennen», verrät Altdorfs Coach Stefan Arnold, und er fügt an: «Ich gehe aber davon aus, dass ein Team mit vielen jungen, hungrigen Spielern auflaufen wird. Wir müssen entsprechend dagegenhalten und mit voller Motivation und Konzentration zur Sache gehen. Für uns ist wichtig, dass wir nach dem Fehlstart gegen Dagmersellen nochmals nachlegen und uns weiter nach vorne arbeiten.» Den momentan an dritter Stelle liegenden Gelb-Schwarzen winkt sogar die Chance, den Sprung ganz nach oben zu vollziehen. Mit einem Heimsieg könnten sie Wacker Thun 2 vom Leaderthron stürzen. Somit handelt es sich heute sogar um einen Spitzenkampf.

Klar ist, dass die zuletzt gegen Wohlen gezeigte Leistung wohl kaum ausreichen dürfte, um Wacker Thun 2 zu besiegen. Längere Schwächephasen wie in den beiden letzten Spielen werden sich die Platzherren nicht mehr leisten können. «Wir haben im Wohlen-Spiel in den letzten 20 Minuten in der Defensive deutlich nachgelassen und in der Offensive zu viele Fehler begangen. Das müssen wir künftig unbedingt vermeiden», betont Arnold.

Schwierige Aufgabe für die Gastgeber

Dies gilt insbesondere im Duell mit Wacker Thun 2. Die Mannschaft ist ein ganz anderes Kaliber als Wohlen oder West HBC. Die Nachwuchstruppe des mehrfachen Cupsiegers ist nur knapp am Einzug in die Finalrunde gescheitert.

Nach der Hauptrunde belegte sie in der vierten Erstligagruppe den vierten Platz, mit nur zwei Punkten Rückstand auf den HV Herzogenbuchsee, der hinter Qualifikationssieger Yverdon auf dem zweiten Platz landete.

Kürzlich behielten die Thuner gegen Altdorf-Bezwinger Dagmersellen mit 29:27 Toren die Oberhand. West HBC, das den Urnern tüchtig eingeheizt hatte, fegten sie gar mit 27:16 Toren vom Feld. Auf die Gastgeber wartet heute zweifellos eine schwierige Aufgabe.