ALTDORF: Irena Zurfluh ist die neue «Urnerin des Jahres»

Irena Zurfluh heisst die neue «Urnerin des Jahres». Sie setzt sich mit Haut und Haar für hörbehinderte Menschen ein.

Drucken
Teilen
Irena Zurfluh ist die strahlende Siegerin. (Bild: Carmen Epp)

Irena Zurfluh ist die strahlende Siegerin. (Bild: Carmen Epp)

Die UW-Leser haben gewählt: Irena Zurfluh ist «Urnerin des Jahres». Über 1700 Talons wurden ausgefüllt und eingesandt. Dabei hat sich die Präsidentin von Pro Audito Uri gegen Schwinger Andi Imhof, Kulturfrau Franziska Dahinden, Isenthals Tourismuspräsidenten Walter Zurfluh, alt Nationalrätin Gabi Huber, Skirennfahrerin Aline Danioth, Filmemacher Felice Zenoni und den ehemaligen Chefarzt Urs Marbet durchgesetzt.

Mit Haut und Haar für hörbehinderte Menschen

Dass Zurfluh von den UW-Lesern vor lauter prominenten Namen gewählt wurde, sei ein «Ausdruck der hohen Wertschätzung gegenüber Persönlichkeiten, die sich für das Wohl benachteiligter Menschen einsetzen», sagte Landammann Beat Jörg bei seiner Laudatio an der Preisverleihung am Mittwochabend. Zurfluh, die seit ihrer Geburt hörbehindert und mittlerweile spät ertaubt ist, habe ihr Schicksal nicht als stille Dulderin hingenommen. Vielmehr kämpfe sie als Präsidentin von Pro Audito Uri und Initiantin des Hörwegs in Altdorf «mit Haut und Haar» dafür, dass die Anliegen von Hörbehinderten in Uri wahrgenommen werden. Zurfluh zeigte sich sichtlich überrascht über die Wahl und überwältigt vom Zeichen der Wertschätzung für ihr stilles Schaffen.

(eca)