ALTDORF: Jetzt wird der Kirchplatz neu gestaltet

Ab kommendem Montag wird auf dem Kirchplatz St. Martin gebaut. Geplant sind unter anderem der Einbau eines behindertengerechten Weges und die Pflanzung einer Winterlinde im Zentrum.

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Auf dem Kirchplatz St. Martin wird unter anderem auch die Kopfsteinpflästerung in Stand gestellt. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, Dezember 2016))

Auf dem Kirchplatz St. Martin wird unter anderem auch die Kopfsteinpflästerung in Stand gestellt. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, Dezember 2016))

Am 12. Dezember 2016 wurde an der Versammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde ein Kredit von 640000 Franken zur Neugestaltung des Kirchplatzes St. Martin in Altdorf gutgeheissen. Am kommenden Montag, 7. August, beginnen nun die entsprechenden Bauarbeiten. Sie sollen bis Ende Oktober beendet sein.

Mit der Instandstellung der Kopfsteinpflästerung und dem Einbau von rollstuhlgängigen einheimischen Quarzsteinplatten sind auch die Erneuerung des historischen Altdorfer Mauerwerks und notwendige Repa­raturen an den Schmutzwasser­leitungen auf dem Kirchplatz vorgesehen. Rückseitig zum Ge­bäude Tellsgasse 14 ist zudem ein IV-Parkplatz geplant. Dem Wunsch von Procap Uri wurde insofern entsprochen, als ein hindernisfreies Wegnetz zwischen IV-Parkplatz, Pfarrhaus und Gehweg gebaut wird.

Platane wird durch Winterlinde ersetzt

Wegen des freiliegenden, oberflächlichen Wurzelwerks muss die vor etwa 50 Jahren am Rand des Kirchplatzes gepflanzte Platane gefällt werden. Anstelle der Platane, deren Wachstum auch die Nachbarliegenschaft beeinträchtigt und deshalb regelmässig zurückgeschnitten werden muss, wird eine einheimische Winterlinde mitten auf dem Kirchplatz gepflanzt. Damit wird das einstige Erscheinungsbild des Platzes wiederhergestellt. Die Gestaltung betont die Bedeutung des Kirchplatzes als Begegnungs- und Versammlungsort.

Während der Bauarbeiten ist der Kirchplatz gesperrt, und es stehen auch keine Parkplätze zur Verfügung. Der Zugang zur Kirche St. Martin und zum Pfarrhaus ist jedoch jederzeit über den Reistweg möglich. Für Menschen mit Behinderung ist ein provisorischer Zugang zu Kirche und Friedhof vorgesehen. Die Umleitung des Fussweges zum Kapu­zinerkloster ist signalisiert. Die Bauherrschaft und die Bauleitung sind zusammen mit den Baufirmen bestrebt, die Immissionen und Behinderungen auf ein Minimum zu beschränken. Sie danken für das Verständnis. (red)