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ALTDORF: Kapelle auf den Eggbergen wird renoviert

Die katholische Kirchgemeindeversammlung genehmigt die Investition von 230000 Franken für die Marienkapelle. Verwalter Erwin Inderbitzin tritt zurück und wird von Walter Schuler-Arnold abgelöst.
Die 1968 erbaute Marienkapelle wird umfassend saniert. (Bild: Archiv «Urner Zeitung»)

Die 1968 erbaute Marienkapelle wird umfassend saniert. (Bild: Archiv «Urner Zeitung»)

Die Kirchgemeindeversammlung vom vergangenen Montag lag besonders im Interesse der Bewohner der Eggberge. Da aber die Seilbahn wegen des starken Föhnsturms nicht fuhr, waren die Eggbergler im Pfarreizentrum Bruder Klaus entsprechend schwach vertreten. Zu reden gab nämlich die Renovation der Kapelle Eggberge.

Pfarrer Daniel Krieg erklärte als Präsident der Kapellenvereinigung das Anliegen. «Die 1968 erbaute Marienkapelle ist nebst Gotteshaus auch ein wichtiger kultureller Treffpunkt», sagte Krieg. Konzerte, Erzählabende oder ein Krippenspiel würden immer wieder Besucher in die Kapelle locken. Auch die Sonntagsgottesdienste seien bei Einheimischen wie auch Feriengästen äusserst beliebt. «Seither wurden jedoch nur die notwendigsten Unterhaltsarbeiten an der Kapelle durchgeführt», erklärte Krieg. So hätten etwa Fenster, Heizung oder elektrische Installationen ihre Lebenserwartung deutlich überschritten. Auch die zur Kapelle gehörende Wohnung müsse dringend renoviert werden. Das äussere sowie innere Erscheinungsbild der Kapelle soll jedoch erhalten bleiben.

Erhöhter Kredit dank Stimmbürgerantrag

520'000 Franken kostet das in drei Phasen unterteilte Projekt. Die erste Phase ist bereits aus eigener Tasche finanziert und erledigt. Für die anderen beiden Renovationsphasen ist die Kapellenvereinigung auf Gelder angewiesen, die sie einerseits durch Fundraising zusammenbekommen will. Zum anderen soll ein Verpflichtungskredit über zwei Jahre von jeweils 75'000 Franken als Beitrag an die Renovationskosten gehen.

Ein Stimmberechtigter schlug sogar vor, die beiden Kredite um jeweils 40'000 Franken zu erhöhen. Der Antrag wurde angenommen und der erweiterte Verpflichtungskredit von neu 230'000 Franken an der GV genehmigt. Der Baustart ist auf 2019 gesetzt.

Budget 2018 prognostiziert ein kleines Defizit

Zum letzten Mal in seinem Amt präsentierte Verwalter Erwin Inderbitzin das gutgeheissene Budget für das kommende Jahr. Es prognostiziert bei einem Aufwand von 2,931 Millionen Franken ein leichtes Defizit von 700 Franken. Nach Senkungen des Steuerfusses in den vergangenen Jahren wird dieser für 2018 bei 82 Prozent belassen.

Inderbitzin tritt nach 16 Jahren als Verwalter im Kirchenrat zurück. Er blicke auf eine genauso tolle wie intensive Zeit zurück. «Ich muss gestehen, dass ich wohl mehr Stunden am Computer mit Rechnen als in der Kirche mit Beten verbracht habe», witzelte Inderbitzin. Im Namen des Kirchenrats bedauerte Präsidentin Sandra Lussmann-Arnold den Entscheid, freute sich aber umso mehr, Walter Schuler-Arnold als neuen Verwalter im Team begrüssen zu dürfen. Vizepräsident Jörg Annen stellte sich für zwei weitere Jahre zur Verfügung.

Remo Infanger

redaktion@urnerzeitung.ch

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