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ALTDORF: Keine Autos mehr durch das Zentrum von Altdorf

Weniger Verkehr im Zentrum und mehr Platz für Fussgänger: Der Kanton Uri und der Gemeinderat von Altdorf wagen sich an ein neues Grossprojekt.
Im Zentrum von Altdorf soll es mehr Fussgängerzonen geben. Die Schmiedgasse (Bild) soll autofrei werden. (Archivbild Neue UZ)

Im Zentrum von Altdorf soll es mehr Fussgängerzonen geben. Die Schmiedgasse (Bild) soll autofrei werden. (Archivbild Neue UZ)

Das Zentrum von Altdorf soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Das ist die Kernbotschaft, welche der Kanton und die Gemeinde an einer Infoveranstaltung verkündet haben. «Mit dem Neubau der West-Ost-Verbindung bietet sich für Altdorf eine einmalige Chance, den Verkehr neu um die Hauptsiedlungsgebiete herum zu lenken», sagte die Altdorfer Gemeindepräsidentin Christine Widmer Baumann. Massiv gesenkt werden soll die Lärm- und Luftbelastung, damit das Zentrum wieder an Attraktivität gewinnt.

Fussgänger in der Schmiedgasse

Die Begegnungszone im Dorfzentrum von Altdorf soll erweitert und durch einen Fussgängerbereich in der Schmiedgasse ergänzt werden. Die Zufahrt zu allen wichtigen Stationen, Geschäften und Parkplätzen in Altdorf wäre nach wie vor gewährleistet. Wie die konkrete Ausgestaltung aussieht, ist laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag offen. Erste Resultate werden in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erwartet.

Im Herbst 2014 folgt die Abstimmung über den Baukredit zur West-Ost-Verbindung. Baudirektor Markus Züst betonte an der Infoveranstaltung, wie wichtig die Abstimmung für die weitere Entwicklung im Urner Talboden sei. «Die heutigen Verkehrsprobleme werden sich nicht plötzlich in Luft auflösen», so Züst. «Es ist im Interesse des ganzen Urner Talbodens, dass wir gemeinsam auf eine verträgliche Lösung hinarbeiten.»

Das regionale Gesamtverkehrskonzept Urner Talboden sieht vor, dass der Kantonalbahnhof Altdorf (ab 2021 mit IC-Halt), das Entwicklungsgebiet Eyschachen sowie der neue A2-Halbanschluss bei Attinghausen optimal erschlossen werden müssen. Hinzu kommt, dass der Kanton Uri das Busangebot im ganzen Kanton stark verbessern wird. Mehr als 17 Millionen Franken für die günstigste Variante – oder sogar über 30 Millionen Franken für die Schächenspange stehen zur Diskussion.

pd/rem

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