ALTDORF: Keine frühere Pension für Kantonsangestellte

Die landrätliche Finanzkommission will die Überbrückungsrente streichen. Der Antrag ans Kantonsparlament hat das Potenzial für reichlich Zündstoff.

Drucken
Teilen

Schlechte Neuigkeiten für Versicherte der Pensionskasse Uri, die früher in Rente gehen wollen: Die landrätliche Finanzkommission beantragt, die freiwillige Überbrückungsrente zu streichen. Stimmt der Landrat in seiner Session am Mittwoch, 26. Juni, dem Antrag zu, müssten sich der Kanton, die Gemeinden und weitere angeschlossene Arbeitgeber bei einer Frühpensionierung finanziell nicht mehr an der Überbrückungsrente beteiligen. Markus Holzgang, Präsident der Finanzkommission, begründet den Antrag mit der angespannten Finanzlage. «Die finanzielle Situation des Kantons Uri macht uns Sorgen», sagt er. «Vor allem wenn man sich vor Augen führt, welche Grossinvestitionen insbesondere mit der Erneuerung des Kantonsspitals Uri anstehen.»

Gesamtschweizerisch denke man über eine generelle Erhöhung des Rentenalters nach. Da macht es für Holzgang wirtschaftlich keinen Sinn, die Frühpensionierung künstlich attraktiv zu gestalten. «Wir sollten uns deshalb auch in Uri überlegen, Fachkräfte länger zu beschäftigen und das Rentenalter anzuheben.»

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung oder als Abonnent/-in kostenlos im E-Paper.