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ALTDORF: Kirchplatz erhält den Segen

Der neue Kirchplatz und der behindertengerechte Gehweg wurden von Pfarrer Daniel Krieg offiziell eröffnet. Die Feier lockte viele Besucher an.
Bei der Einweihung des neuen Kirchplatzes gestern Morgen waren viele Besucher dabei. (Bild: Remo Infanger (Altdorf, 12. November 2017))

Bei der Einweihung des neuen Kirchplatzes gestern Morgen waren viele Besucher dabei. (Bild: Remo Infanger (Altdorf, 12. November 2017))

Pünktlich auf den Kilbisonntag konnte der neue Kirchplatz St. Martin eingeweiht werden. Im Anschluss an den Festgottesdienst segnete Pfarrer Daniel Krieg den Platz und den neugebauten rollstuhlgängigen Gehweg ein. Rund 200 Besucher nahmen am feierlichen Anlass teil, darunter auch die Ehren­gäste. Die Eröffnungsfeier galt nämlich besonders denjenigen Menschen, die an eine Gehhilfe – ob Rollstuhl, Gehstock oder Rollator – angewiesen sind.

Der Pfad beginnt bei der Verzweigung Rosenbergweg/Tellsgasse und führt am Kolping­garten und Kirchplatz vorbei bis zur südlichen Eingangspforte des Friedhofs. Der Gehweg erschliesst somit das Altersheim Rosenberg und die öffentlichen Parkplätze beim Von-Matt-Haus. Mit dem neuen Weg soll nun für mehr Sicherheit gesorgt sein. Die damalige Natursteinpflasterung war zwar schön anzusehen, stellte jedoch ein grosses Hindernis bei Gehbehinderten dar.

Mehrjährige Planung und dreimonatige Bauzeit

Steinplatten und LED-Beleuchtungen sorgen nun für ein hindernisfreies Wegnetz. Zudem hatten Baumwurzeln die Pflästerung teils stark beschädigt. Wegen des freiliegenden Wurzelwerks musste die alte Platane gefällt werden. Um das einstige Erscheinungsbild wiederherzustellen, wurde eine einheimische Winterlinde mitten auf dem Kirchplatz gepflanzt.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde an der Versammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde der Kredit von 640000 Franken zur Investition gutgeheissen. Nach mehrjähriger Planung und einer dreimonatigen Bauzeit konnte der Kirchplatz auf Ende Oktober fertiggestellt werden.

Gelungene Neugestaltung trotz Denkmalschutz

Da die Kirche mit ihrem Platz unter Denkmalschutz steht, stellte sich das Neubauprojekt als äusserst sensibel heraus. Mit dem Architekten Stefan Danioth, dem Entgegenkommen der Stiftung Kolping und dem Wohlwollen der Einwohner und Nachbarn konnte man schliesslich eine Lösung finden, die den Vorgaben der Denkmalpflege entspricht. So soll die Gestaltung nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern auch die Bedeutung des Kirchplatzes als Begegnungs- und Versammlungsort betonen. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier lud das Kolpinghaus alle Gäste zum Apéro ein.

Remo Infanger

redaktion@urnerzeitung.ch

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