ALTDORF: Korporation Uri macht sich fit für Fusionen

Die Korporation will Zusammenschlüsse von Bürgergemeinden möglich machen. Der Korporationsrat ist mit der Stossrichtung grundsätzlich einverstanden.

Markus Zwyssig
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Oliver Indergand legt den Eid ab. (Bild: Markus Zwyssig / Neue UZ)

Oliver Indergand legt den Eid ab. (Bild: Markus Zwyssig / Neue UZ)

Die Korporation Uri kann die Strukturreform der Korporationsbürgergemeinden weiter verfolgen. Der Korporationsrat Uri hat an seiner gestrigen Sitzung den entsprechenden Zwischenbericht genehmigt. Damit beginnt nun die Hauptphase mit der Konkretisierung der Reform. Läuft alles nach dem vorgesehenen Zeitplan, sollen die erforderlichen Gesetzesanpassungen im Mai 2015 der Korporationsgemeinde vorgelegt werden. Rolf Infanger, Präsident der Korporation Uri, zeigte auf, dass es bei der Reform darum geht, dass sich Bürgergemeinden zusammenschliessen können. Das kann parallel zu, aber auch unabhängig von Fusionen der Einwohnergemeinden erfolgen.

Selber agieren statt reagieren

«Die Korporation Uri will nicht zuwarten, bis sie aufgrund von äusseren Umständen zwingend reagieren muss», sagte Infanger. «Vielmehr will sie sich frühzeitig auf mögliche Veränderungen einstellen und diese aktiv angehen.» Trotzdem seien die Bürgergemeinden in ihrem Handeln frei. Skepsis gab es jedoch bei den Bürgergemeinden. Diese wollen nicht, dass die Korporation statt der Gemeinden die Förster anstellt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen UZ und im E-Paper.