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ALTDORF: Künstlerin vom Tanzen inspiriert

Die Seelsorgerin und Kirchenmusikerin Andrea F. Meyer stellt in der Frauenpraxis aus. Ihre Werke unter dem Titel «dass dich das Leben tanzt» drehen sich um Leichtigkeit, Freude und Glück.
Künstlerin Andrea F. Meyer. (Bild: PD)

Künstlerin Andrea F. Meyer. (Bild: PD)

Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich so leicht und schwerelos. Was auf dem Parkett beschwingt, locker und elegant aussieht, ist aber mit harter Arbeit, Fleiss und Ausdauer verbunden. Das reicht bis zur Erschöpfung, sodass sie verletzt, müde und verzweifelt sind. Nach geweinten Tränen und überwundenen Hürden bewegen sie sich wieder mit einer faszinierenden Leichtigkeit, frei und unbeschwert.

Im wirklichen Leben ist es oft ähnlich. Das Leben bringt Menschen immer wieder an ihre Grenzen, fordert und überfordert sie. Trotz all der Schwere schenkt ihnen das Leben viel Wunder­bares und Kostbares. Das Leben meint es gut mit ihnen, lässt sie glücklich sein, lässt sie aufatmen – und tanzen.

Sie sehnte sich nach dem Ungetrübten

Mit dem Tanzen hat sich Künstlerin Andrea F. Meyer auseinandergesetzt. In der Frauenpraxis Altdorf sind ihre Werke demnächst zu sehen. Der Alltag von Andrea F. Meyer als Seelsorgerin und Kirchenmusikerin ist geprägt von vielen bereichernden Begegnungen, aber auch von schweren und traurigen Ereignissen im Leben der Menschen, die sie begleiten darf. Nach einigen persönlichen Tiefschlägen und der daraus entstehenden Sinnfrage sehnte sie sich nur noch nach ungetrübtem, leichtem Leben. Bei einem Treffen mit Freundinnen begegnete ihr ein Bild einer Tänzerin. Augenblicklich wusste sie, wonach sie suchte. In ihren Gedanken nistete sich der Satz ein, «dass dich das Leben tanzt». Dieser sollte sie die vergangenen zwei Jahre intensiv im Leben und im kreativen Arbeiten begleiten.

Andrea-Franziska Meyer ist in Triengen LU geboren und aufgewachsen. Von frühen Kindesbeinen an hat sie sich für Liturgie und Kirchenmusik interessiert. Der Umgang mit Pinsel und Farbe war während der Schulzeit jedoch gar nicht ihr Ding. Heute wohnt sie in Gurtnellen. Seit elf Jahren arbeitet sie als Pastoral­assistentin im Seelsorgeraum Urner Oberland und betätigt sich als Notfallseelsorgerin an Einsätzen im Care-Team Uri. Als Ausgleich zur Arbeit hat sie 1991 mit dem kreativen Schaffen begonnen.

Betrachter soll innig bewegt werden

Die Ausstellung ist allen gewidmet, die sich nach mehr Leichtigkeit, Freude und Glück sehnen. Sie wünscht jeder Betrachterin und jedem Betrachter ein inniges Bewegtwerden. Vernissage ist am Samstag, 2. Dezember, von 10 bis 12 Uhr. Im Anschluss ist die Ausstellung bis 22. Juni 2018 geöff-net, jeweils am Freitag von 9 bis 11 Uhr oder nach Rücksprache mit der Psychotherapeutischen Praxis, Gotthardstrasse 14 a, Altdorf. (red)

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