ALTDORF: Landeskirche macht Handlungsbedarf aus

Innerhalb der ­römisch-katholischen Landeskirche Uri gibt es Unklarheiten bezüglich der Kompetenzen. Nun soll die Verfassung gewisse Anpassungen erfahren.

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Stefan Fryberg wurde als Präsident wiedergewählt. (Archivbild Sven Aregger)

Stefan Fryberg wurde als Präsident wiedergewählt. (Archivbild Sven Aregger)

Die Landeskirche Uri will klären, welche Aufgaben und Kompetenzen sie hat. Darüber wurde an der Herbstversammlung des Grossen Landeskirchenrats in Altdorf gesprochen. Im Zentrum der Zusammenkunft standen ein Wahlgeschäft sowie die Beratung und Verabschiedung des Budgets 2015. Stefan Fryberg wurde von den Versammelten einstimmig für eine weitere Amtsperiode als Präsident des Kleinen Landeskirchenrats bestätigt. Im Budget 2015 der Landeskirche Uri ist ein Aufwandüberschuss von 8100 Franken veranschlagt.

Keine Oberaufsicht in Uri

Fryberg ging auf ein Problem ein, das ihn und seine Kollegen zunehmend beschäftigt. Es geht darum zu klären, welche Kompetenzen und Aufgaben die Landeskirche Uri hat. In Schwyz beispielsweise hat die Landeskirche eine Art Oberaufsicht über die Gemeinden. «Bei uns ist das nicht so», sagte Fryberg. «Wir haben gewisse Verordnungen und auch gewisse Aufgaben, die wir wahrnehmen, wie zum Beispiel Katechese oder Jugendseelsorge. Aber bei einigen Fragen sind die Kompetenzen nicht genau geregelt.»

Urs Hanhart