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Altdorf legt sehr gute Zahlen vor

Die Rechnung 2018 der Einwohnergemeinde Altdorf schliesst fast 2,6 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Bei einem Aufwand von 37,26 Millionen und einem Ertrag von 38,25 Millionen Franken ergibt sich ein Ertragsüberschuss von 994'500 Franken. Bereits berücksichtigt sind dabei zusätzliche Abschreibungen im Umfang von 2 Millionen Franken.
Markus Zwyssig
Auf dem Altdorfer Gemeindehausplatz wurde rund 8 Meter in die Tiefe gegraben. (Bild: Florian Arnold, 15. April 2019)

Auf dem Altdorfer Gemeindehausplatz wurde rund 8 Meter in die Tiefe gegraben. (Bild: Florian Arnold, 15. April 2019)

Gemeindepräsident Urs Kälin sprach am Montag vor den Medien von einem sehr erfreulichen Abschluss. Hauptverantwortlich für das bessere Resultat sind die höheren Steuereinnahmen sowohl bei den natürlichen wie auch bei den juristischen Personen. Hier konnten insgesamt 1,52 Millionen Franken mehr Einnahmen generiert werden als erwartet.

Die tieferen Kosten für die Pflegefinanzierung von rund 330'000 Franken und das positive Ergebnis aus dem Verkauf einer Liegenschaft im Finanzvermögen von 450'000 Franken haben auch massgeblich zum besseren Rechnungsresultat beigetragen. Demgegenüber gibt es aber auch negative Differenzen zum Budget 2018. Diese sind bei tieferen Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern von 412'000 Franken oder bei höheren Kosten für Sonderschulungen von 65'000 Franken zu finden.

Bruttoinvestitionen sind leicht tiefer als budgetiert ausgefallen

Auf der Investitionsseite sind keine grösseren Überraschungen eingetreten, wie Verwalter Pascal Ziegler ausführte. Die Bruttoinvestitionen betragen 3,211 Millionen Franken und sind leicht tiefer als budgetiert ausgefallen. Betragsmässig setzen sich die grössten Positionen aus einer ersten Teilrechnung für die Tiefgarage (616'000 Franken), die Sanierung der Schützengasse (593'000 Franken) sowie der Dachsanierung beim Feldli (337'000 Franken) zusammen.

Urs Kälin zeigte auf, dass die zusätzlichen Abschreibungen mehr Spiel- und Gestaltungsraum für zukünftige Vorhaben bringen würden. Sie seien für die geplanten Investitionsvorhaben wie zum Beispiel den Bau der Tiefgarage, den Anbau des Schulhauses Hagen oder die Unterführung beim Bahnhof Altdorf sehr wichtig.

Aufgrund des sehr guten Rechnungsresultats beträgt der Selbstfinanzierungsgrad 168,2 Prozent. Dies führt zu einem Rückgang der Nettoschuld I pro Kopf von 621 auf 409 Franken. Wie Markus Christen, Leiter der Finanzabteilung ausführte, sei das Rechnungsergebnis 2018 vor allem auch deshalb als sehr erfreulich zu werten, weil die Rückschläge bei den Steuereinnahmen im Rechnungsjahr 2017 wieder aufgeholt werden konnten.

Bauarbeiten führen zu kleinen Rissen

(MZ) Die Gemeinde Altdorf baut unter dem Gemeindehausplatz für 3,7 Millionen Franken eine Tiefgarage mit 76 Parkplätzen. Die Arbeiten verlaufen wie geplant. Die Baugrube ist rund 8 Meter tief. Im Gemeindehaus wurden kleinere Risse und Setzungen von 7 Millimetern festgestellt. Einige Fenster und Türen lassen sich nicht mehr so gut öffnen und schliessen. Diese müssen neu justiert werden. Ähnlich sieht es bei der Villa Winterberg aus. Christoph Muheim, Bereichsleiter Ortsplanung, beruhigt: «Die durch die Bauarbeiten verursachten Setzungen sind minim. Mit der Statik der Häuser haben wir keine Probleme.»

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