ALTDORF: Liebe, Friede und Musik

Flower-Power im Kellertheater: Der «Vogelsang» wurde in der Nacht auf Sonntag von Hippies bevölkert. Einer Neuauflage des legendären Woodstock-Festivals stand damit nichts im Weg.

Urs Hanhart
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Sixties-Stars, mit Blumen geschmückte Haare und riesige Sonnenbrillen: Im Kellertheater im Vogelsang waren am Samstag die wilden Sechziger zurück. (Bilder Urs Hanhart)

Sixties-Stars, mit Blumen geschmückte Haare und riesige Sonnenbrillen: Im Kellertheater im Vogelsang waren am Samstag die wilden Sechziger zurück. (Bilder Urs Hanhart)

Love, Peace and Music – so lautete das Motto des traditionellen Maskenballs im Kellertheater Vogelsang, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag über die Bühne ging. Wer 1969 das legendäre Woodstock-Festival, das als Höhepunkt der amerikanischen Hippie-Bewegung gilt, verpasst hatte, erhielt nun Gelegenheit, sich in diese freizügige Zeit zurückzuversetzen. Eine Band mit wechselnden Sängerinnen und Sängern sorgte für Stimmung und gab die grössten Hits von Ende der Sixties zum Besten. Auf der Bühne standen Imitatoren von Janis Joplin, Joe Cocker, Jimi Hendrix, Santana, The Who und vielen weiteren Stars der damaligen Zeit.

Wie es sich für einen richtigen Maskenball gehört, kamen die Besucher in zeitgemässen Flower-Power-Outfits. Die Palette reichte von wehenden Batikgewändern über Schlaghosen bis hin zu Schlapphüten. Bei den Accessoires dominierten riesengrosse Sonnenbrillen und mit Blumen geschmückte Langhaarfrisuren.

Selbstverständlich wurde zum rockigen Sound auch kräftig das Tanzbein geschwungen, teils sogar im Tanzstil von anno dazumal.
 

Urs Hanhart