Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ALTDORF: Luzernerin bringt Urnern Kunst näher

Joëlle Staub nimmt im Haus für Kunst Uri ihre Arbeit auf. Die Kunstvermittlerin hat viele Ideen, die sie nun gemeinsam mit den Urnern umsetzen will.
Joëlle Staub an ihrer neuen Wirkungsstätte. (Bild: F. X. Brun (18. 1. 2018))

Joëlle Staub an ihrer neuen Wirkungsstätte. (Bild: F. X. Brun (18. 1. 2018))

Morgen Samstag öffnet im Haus für Kunst Uri die Frühlingsausstellung. Gezeigt werden Frühwerke von Heinrich Danioth sowie Bilder von Eduard, Ernst und Max Gubler. Die drei Brüder waren vor rund hundert Jahren immer wieder im Riedertal und dort künstlerisch tätig.

Die Bilder, die von Heinrich Danioth zu sehen sind, stammen aus seiner ersten Schaffensphase bis 1925. Es handelt sich dabei um schnelle, fast skizzenhaft gemalte Porträts, Aktdarstellungen, Landschaften und Stillleben. In Zusammenarbeit mit der Gubler-Stiftung sind im Obergeschoss im Haus für Kunst Uri Frühwerke der drei Gubler-Brüder zu sehen. Eduard, Ernst und Max Gubler haben Anfang der Zwanzigerjahre die Landschaft im Riedertal mit ihren Bewohnern porträtiert. Es sind Malereien, Zeichnungen, Grafiken und plastische Arbeiten zu sehen. Im April wird zudem eine Ausstellung im Aussenraum, auf dem Weg zur Riedertal-Kapelle, realisiert.

Kunstvermittlerin will viele Menschen ansprechen

Mit der neuen Ausstellung im Haus für Kunst Uri nimmt Kunstvermittlerin Joëlle Staub ihre ­Arbeit auf. «Viele bisher schon bekannte Angebote in der Kunstvermittlung werde ich weiterführen», sagt die 40-jährige Luzernerin. Sie möchte aber auch neue Ideen einbringen. «Ich will mit offenen Augen und Ohren unterwegs sein», sagt die Mutter zweier Kinder. Aufgrund der Gespräche und mit Partnern vor Ort will sie Projekte entwickeln. Kommende Woche wird sie sich den Urner Lehrerinnen und Lehrern vorstellen. Die Kunstvermittlerin wird bereits bestehende Kontakte, wie beispielsweise mit der PH Schwyz, weiterführen und neue Kontakte knüpfen. Besondere Angebote möchte die Kunstvermittlerin für Menschen mit einer Einschränkung anbieten. «Ich freue mich über das Interesse und die Anfragen, die in den vergangenen Wochen bereits bei mir eingetroffen sind», so Staub.

Die Kunstvermittlerin bietet Kindern, die erstmals ins Haus für Kunst kommen eine spezielle Museumskiste an. Dadurch lernen die Kinder das Museum, die Kunst ganz allgemein und besonders die aktuelle Ausstellung kennen. Aber auch Schüler, die bereits im Haus waren, haben die Möglichkeit, einen altersgerechten Rundgang durch die aktuelle Ausstellung zu machen. Kinder ab der 4. Primarklasse können eine Schreibwerkstatt besuchen. Dabei sollen Bilder der Ausstellung Mädchen und Buben zum kreativen Schreiben einladen. Schulklassen können auch verschiedene Kunstkisten ausleihen. Zudem werden zweistündige Workshops angeboten.

Weiter geführt wird in Zukunft auch die Veranstaltung «Mein Danioth» – allerdings nicht für diese Ausstellung, sondern erst ab dem Sommer. Urnerinnen und Urner wählen dafür ein Bild des Künstlers aus, und bringen ihren ganz persönlichen Bezug zu Danioth und dem ausgewählten Werk zum Ausdruck.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Hinweis

Die neue Ausstellung Frühlingserwachen im Haus für Kunst Uri wird in einer der nächsten Ausgaben im Kulturteil dieser Zeitung ausführlich vorgestellt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.