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Altdorf: Marlies Rieder wird Gemeinde-Vizepräsidentin

Marlies Rieder wurde bei einer tiefen Stimmbeteiligung 19 Prozent in den Gemeinderat gewählt.
Markus Zwyssig
Marlies Rieder ist neue Gemeinde-Vizepräsidentin von Altdorf. (Bild: PD)

Marlies Rieder ist neue Gemeinde-Vizepräsidentin von Altdorf. (Bild: PD)

Die Altdorfer haben eine Ersatzwahl für den verstorbenen Gemeindevizepräsidenten Peter von Rotz (CVP) vorgenommen. Bei einem absoluten Mehr von 448 Stimmen erhielt Marlies Rieder-Dettling 720 Stimmen. Auf andere vereinzelte Namen entfielen 174 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei niedrigen 19,01 Prozent. Die 56-jährige CVP-Vertreterin ist bis Ende Amtsdauer im Herbst gewählt.

Aus zweiter Reihe beobachtet

Marlies Rieder freute sich gestern sehr über die Wahl zur neuen Gemeindevizepräsidentin. «Ich bin nach wie vor gerne politisch tätig», sagte sie. Daher habe sie auch zugesagt, als sie die CVP-Ortspartei Altdorf angefragt habe, ob sie für das Amt kandidieren wolle. Sie habe die Politik in den vergangenen zwei Jahren aus der zweiten Reihe beobachtet. Nun werde sie gerne wieder aktiv und trage etwas zum Gemeinwohl bei.

Eine Ehre, aber auch mit Respekt verbunden

«Da ich in einem 50-Prozent-Pensum als Bankkundenberaterin arbeite, kann ich mir auch Zeit nehmen für die Anliegen der Altdorfer Bevölkerung», gab sich Rieder überzeugt. Trotzdem hat sie aber auch Respekt vor der neuen Aufgabe. «Peter von Rotz war ein guter Freund unserer Familie. Es ist nicht einfach in seine Fussstapfen zu treten», so Rieder. Es sei aber für sie eine Ehre, die Arbeit von Peter von Rotz weiter zu führen.

Rieder war früher im Schulrat sowie im Landrat tätig. In beiden Räten war sie auch Präsidentin. Als höchste Urnerin amtierte sie in der Amtsperiode 2012/13. Neben dem Gemeinderat wird die Bankkundenberaterin weiter als Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Papilio Altdorf tätig sein.

Der Rucksack hilft

«Mit meinem Rucksack glaube ich, dass ich im Gemeinderat rasch Tritt fassen kann.» Die politischen Abläufe seien ihr von ihrer Tätigkeit im Landrat, aber auch als Schulrätin bekannt. Sie sei auch gut vernetzt mit den verschiedenen politischen Ämtern.

Etwas Kummer bereitet Marlies Rieder zurzeit das Dorfleben. Bei den Shops im Dorf sei eine Abwanderung zu spüren. «Für die Lebendigkeit im Urner Hauptort wäre es wichtig, wieder vermehrt neue Geschäfte anzusiedeln», sagt Rieder überzeugt. Sie hofft diesbezüglich vor allem auch auf die Arbeit von Gewerbe-Coach Roman Schön. Der 44-jährige Betriebsökonom will dem lokalen Gewerbe helfen, die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Zudem will er zu Neueröffnungen ermuntern.

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