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ALTDORF: Mehr Gäste besuchen Schwimmbad

Das Schwimmbad Altdorf profitiert von mehr Besuchern. Bis jetzt sind im Zuge des neuen Schwimmbadfinanzierungsgesetzes noch keine Sanierungsmassnahmen vorgenommen worden.
Salome Infanger
Das Schwimmbad Altdorf wurde im vergangenen Jahr häufig besucht. Bild: PD

Das Schwimmbad Altdorf wurde im vergangenen Jahr häufig besucht. Bild: PD

Salome Infanger

salome.infanger@urnerzeitung.ch

Für das Schwimmbad Altdorf war 2016 ein wichtiges Jahr. Am 6. Juni wurde über das Schwimmbadfinanzierungsgesetz abgestimmt. Die Urner Bevölkerung stimmte dem Gesetz zu und sicherte so die langfristige Finanzierung der Institution.

Durch das neue Gesetz kann das Schwimmbad in den kommenden Jahren die notwendigen Sanierungen vornehmen, ohne auf einzelne Kredite warten zu müssen. Der Betrieb ist somit für weitere 30 bis 35 Jahre gesichert, heisst es im Geschäftsbericht der Schwimmbadgesellschaft Altdorf (SGA).

Erste Sanierungen sollen im Winter starten

Die SGA kann einen Betriebsertrag von 1,025 Millionen Franken vorlegen. Das entspricht einer Steigerung von gut 3 Prozent zum Vorjahr. Gründe für das bessere Ergebnis seien unter anderem höhere Erträge aus den Eintritten und Abonnementen. Rund 4 Prozent mehr Gäste wurden verzeichnet, hält die SGA fest. Zudem hätten sich die hö­heren Erträge aus dem Schulschwimmen und die guten Einnahmen aus dem Kioskbetrieb positiv auf die Rechnung ausgewirkt. Im Hinblick auf dringlich anstehende Sanierungen wurden im Bereich Unterhalt, Reparaturen und Ersatz nur die nötigsten Ausgaben ausgelöst. Durch diese Massnahmen konnte erneut eine Kostenreduktion von 10 Prozent erwirkt werden, schreibt die SGA. Dadurch war es möglich, Son­derabschreibungen im Wert von 110000 Franken zu tätigen.

Insgesamt präsentiert die SGA einen Gewinn von 39000 Franken. Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung vom 23. März beantragen, dass der Gewinn auf die neue Rechnung vorgetragen wird. Die Umsetzung des Schwimmbad­finanzierungsgesetzes sei im August 2016 gestartet, Sanierungsmassnahmen hätten aber noch keine getätigt werden können. Laut Bericht ist die SGA im nächsten Jahr darauf fokussiert, mit Einbezug von Kanton und Spezialisten die Umsetzung des neuen Gesetzes zu «präzisieren». Dazu gehört die vertiefte Planung und Vorbereitung des Gesamtprojektes und der Planersubmissionen für das erste Sanierungspaket.

Erste Teile dieses Sanierungspaketes sollen im Winter 2017/18 umgesetzt werden. Bis ins Jahr 2049 rechnet die SGA mit notwendigen Ersatzinvestitionen von rund 16 Millionen Franken. Wichtig ist für die SGA der Substanzerhalt der Anlagen, damit der Betrieb auch in Zukunft uneingeschränkt und nachhaltig aufrechterhalten werden kann.

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