ALTDORF: Nachtwache sorgt in Asylunterkunft für Ordnung

Nach heftigen Auseinandersetzungen ist in der Altdorfer Asylunterkunft wieder Ruhe eingekehrt. Dies ist auch das Verdienst einer Nachtwache.

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10. August 2006: Eine Asylbewerberin aus Togo bereitet in der Asylunterkunft «Salesheim» in Schwyz Essen zu, (Symbolbild Keystone)

10. August 2006: Eine Asylbewerberin aus Togo bereitet in der Asylunterkunft «Salesheim» in Schwyz Essen zu, (Symbolbild Keystone)

MZ. In der Asylunterkunft in Altdorf ist es in der Vergangenheit immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Die involvierten Stellen haben deshalb Massnahmen ergriffen, um die Probleme in den Griff zu kriegen. Die Massnahmen seien bisher erfolgreich gewesen, schreibt die Urner Regierung in ihrer Antwort auf einen Vorstoss im Landrat. Es gebe vorderhand keinen weiteren Handlungsbedarf, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Als eine der Massnahmen wurde eine Nachtwache eingesetzt, welche die Hausordnung kontrolliert. Auch werden allfällige «Fremdschläfer» aus der Unterkunft verwiesen und gegebenenfalls dem Amt für Arbeit und Migration gemeldet.

Aufgrund der bisherigen Erfahrung hat es sich gezeigt, dass die Präsenz der Nachtwache zu einer Beruhigung in der Unterkunft und zu einem Rückgang von Straftaten gegen Ende des Jahrs 2012 geführt hat, wie es in der Antwort der Regierung heisst.

Im vergangenen Jahr musste die Polizei insgesamt neunmal in die Asylunterkunft ausrücken. Ein Mann wurde wegen wegen versuchten Totschlags zur einer teilbedingten Freiheitsstrafe verurteilt. Nach Verbüssung der Gefängnisstrafe wird er zwangsweise ausgeschafft und mit einem mehrjährigen, eventuell unbefristeten Einreiseverbot belegt.

Ein anderer Mann wurde – nach einer Messerstecherei – im Herbst 2012 zwangsweise begleitet ausgeschafft. Er erhielt ein Einreiseverbot für die Schweiz und den Schengenraum für 10 Jahre.

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