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ALTDORF: Offener Kampf um Nationalratssitz

Der einzige Urner Nationalratssitz - soviel ist klar - wird nach den Wahlen nicht mehr der FDP gehören. Sie gibt den Sitz nach über 100 Jahren kampflos auf. Unklar hingegen ist, wer in Gabi Hubers Fussstapfen treten wird. Chancen ausrechnen können sich CVP und SVP.
Beat Arnold, Frieda Steffen-Regli und Annalise Russi kandidieren im Kanton Uri. (Bilder PD)

Beat Arnold, Frieda Steffen-Regli und Annalise Russi kandidieren im Kanton Uri. (Bilder PD)

Seit über hundert Jahren, seit 1914, sitzt die Urner FDP ununterbrochen im Nationalrat. Seit 2003 mit Gabi Huber. Nun aber tritt die Nachfolgerin von Franz Steinegger nicht mehr an, ihr Rücktritt ist für die Partei ein grosser Verlust. Überraschenderweise hat die FDP entschieden, ihren Sitz in der grossen Kammer kampflos aufzugeben.

Nun wittern die Parteien im Urnerland Morgenluft. Vor allem die SVP. Sie will erstmals den Sprung nach Bern schaffen. Dabei setzt sie auf den 37-jährigen Urner Regierungsrat Beat Arnold, der 2010 eine Premiere schaffte, indem er als erstes SVP-Mitglied in die Urner Exekutive gewählt wurde.

Anspruch auf einen Sitz in der Grossen Kammer erhebt neben der SVP auch die CVP. Mit der 56-jährigen Andermatter Landrätin und CVP-Vizepräsidentin Frieda Steffen präsentiert sie eine in Uri durchaus bekannte Frau.

Den Kampf den Bürgerlichen angesagt haben die Grünen in Zusammenarbeit mit der SP. Für sie tritt die Grüne Ex-Landrätin Annalise Russi an. Sie will «all jenen Urnerinnen und Urner eine Stimme geben, die überhaupt und gar keine zweite Röhre am Gotthard wollen». Die Zeit sei reif für eine linke Urner Vertretung in Bern.

Wer von den beiden Bürgerlichen das Rennen machen wird, ist offen. Im Kanton Uri ist zwar die CVP seit Jahren stärkste Partei im Landrat. Während ihre Dominanz in den vergangenen Jahren jedoch kontinuierlich abnahm, gewann die SVP von 2000 bis 2008 an Kraft im Parlament. 2012 jedoch büsste sie wieder an Stärke ein.

Klare Sache bei den Ständeratswahlen

Weniger Spannung versprechen die Ständeratswahlen. Der bisherige CVP-Ständerat Isidor Baumann sitzt fest im Sattel. Der zweite Sitz wird frei, weil der Grünliberale Markus Stadler nicht mehr antritt.

Um diesen frei werdenden Sitz buhlt bisher nur die FDP, und zwar mit Regierungsrat Josef Dittli. Er gehört seit 2004 der Urner Regierung an. In Uri aber sind weitere, wilde Kandidaturen bis zum Schluss möglich.

sda

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