ALTDORF: Projekt soll für mehr Sicherheit sorgen

Die Hellgasse und die obere Fabrikstrasse werden saniert. Die Gemeinde Altdorf will mit dem Projekt gleich drei Anliegen wirkungsvoll erfüllen.

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Barbara Bär und Peter Cathry beantworteten diverse Fragen der Bevölkerung zur Sanierung. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Barbara Bär und Peter Cathry beantworteten diverse Fragen der Bevölkerung zur Sanierung. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Die Sanierung der Hellgasse und der oberen Fabrikstrasse ist für die Gemeinde Altdorf eine wichtige und dringliche Aufgabe. Im Vorfeld der Abstimmung zum Sanierungskredit (28. September) orientierte der Gemeinderat Altdorf am Donnerstag die rund 60 erschienenen Stimmbürger ausführlich über das Grossprojekt. Es wird mit Gesamtkosten von 6,24 Millionen Franken gerechnet. Davon sind 3,43 Millionen Franken ungebundene Kosten.

Zwei Vorlagen vors Volk
Über die Kosten entscheiden die Stimmbürger in Form von zwei Vorlagen: Die Einwohnergemeinde Altdorf beantragt einen Kredit in der Höhe von 1,825 Millionen Franken für die eigentliche Strassensanierung. Die Abwasserentsorgung Altdorf (Abwasser Uri) ersucht um 1,605 Millionen Franken für die neue Entwässerung. Nur bei einem Ja zu beiden Vorlagen kann das Gesamtprojekt ausgeführt werden.

Drei Anliegen erfüllt
Für den Gemeinderat sei die Sanierung eine dringende Aufgabe. Das Projekt erfülle drei Anliegen wirkungsvoll:

  • Die Hellgasse und die obere Fabrikstrasse werden ihrer vielfältigen Funktion und der intensiven Nutzung wieder gerecht. Eine gute Erschliessung des Dorfkerns von Süden her ist sichergestellt. Die Gotthardstrasse und der Dorfkern werden durch die optimale Verkehrsführung und die verbesserte Signalisation vom Verkehr entlastet.
  • Anwohner und Zubringer erhalten einen sicheren Verkehrsträger. Die höhere Verkehrssicherheit kommt vor allem schwächeren Verkehrsteilnehmern zugute.
  • Eine optimierte Wasserversorgung und -entsorgung entspricht den heutigen Standards. Dies schont die Umwelt und spart langfristig Kosten.

Georg Epp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.