ALTDORF: Regierung rechtfertigt Stellenplan der Verwaltung

Landrat Ruedi Cathry will, dass der Kanton Personalkosten spart. Der Anstieg sei moderat, entgegnet nun die Regierung. Zudem sind 179 Stellen fremdfinanziert.

Markus Zwyssig
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Die Regierung bezeichnet die Zahl der Stellen bei der kantonalen Verwaltung als angemessen. (Bild: Adrian Heierli / Neue UZ)

Die Regierung bezeichnet die Zahl der Stellen bei der kantonalen Verwaltung als angemessen. (Bild: Adrian Heierli / Neue UZ)

Die Regierung bezeichnet die Behauptung, die kantonale Verwaltung sei zu einem «Grossapparat» herangewachsen, als nicht zutreffend. Das schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Ruedi Cathry. Der Schattdorfer FDP-Landrat zeigte sich angesichts des Sparmassnahmen-Pakets erstaunt, dass bei den Kosteneinsparungen im Urner Finanzhaushalt die Personalkosten ungeschoren davon kommen. Er ist der Meinung, dass Sparpotenzial vorhanden ist.»

«Schweizweit einmalig»

Jetzt legt die Regierung die Zahlen detailliert auf den Tisch. Bei der kantonalen Verwaltung gibt es zurzeit 454 Vollzeitstellen. Von 2002 bis heute sank der Personalbestand um 70,34 Vollzeitstellen beziehungsweise um 13,42 Prozent. Das dürfte schweizweit einmalig sein, so die Regierung, auch wenn dieses Ergebnis vorab auf die Streichung von fremdfinanzierten Stellen aus dem Stellenplan zurückzuführen sei.

Doch selbst nach Bereinigung der fremdfinanzierten Stellen steht der Kanton Uri gut da. Zwischen 2008 bis 2012 ist ein Wachstum von nur gerade 1,15 Prozent zu verzeichnen.