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ALTDORF: Rektor des BWZ Uri bleibt VR-Präsident

David Schuler darf Rektor des BWZ Uri bleiben. Die Regierung sieht keinen Konflikt zwischen der Arbeit als Rektor und der Funktion als Verwaltungsratspräsident.
David Schuler darf weiterhin Rektor des BWZ Uri bleiben. (Bild: Florian Arnold/UZ)

David Schuler darf weiterhin Rektor des BWZ Uri bleiben. (Bild: Florian Arnold/UZ)

Landrat Toni Moser (SP, Bürglen) stellte am Mittwoch im Landrat die Frage nach einem möglichen Interessenkonflikt des Rektors des Berufs- und Weiterbildungszentrums Uri (BWZ Uri). David Schuler ist neben seiner Arbeit als Rektor gleichzeitig Verwaltungsratspräsident (VRP) der Raiffeisenbank Schächental. «Die Funktion als Verwaltungsratspräsident tangiert sich ganz klar nicht mit der Arbeit des Rektors», gab Landammann Beat Jörg zur Antwort.

Beat Jörg wies in seiner Antwort auf die Personalverordnung hin. Demnach dürfen die Nebenbeschäftigungen der Kantonsangestellten die Aufgabenerfüllung nicht nachteilig beeinflussen. Für Nebenbeschäftigungen, die die Angestellten während der Arbeitszeit beanspruchen, in der Arbeitsleistung beeinträchtigen oder zu Interessenskollisionen führen können, ist die Bewilligung der Anstellungsbehörden einzuholen.

Bezüglich BWZ-Rektor sagte Jörg: «Wir stellen fest, dass die Tätigkeit als Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Schächental weder Arbeitszeit beim BWZ Uri beansprucht noch die Arbeitsleitung beeinträchtigt.» Zur Frage nach möglichen Interessenkollisionen stellte Jörg fest, dass die Aufgaben eines VRP einer Raiffeisenbank gemäss den Statuten keine Überschneidungen haben mit dem Pflichtenheft des Rektors des BWZ Uri. «Sollten sich im Einzelfall Interessenkollisionen abzeichnen, ist es Sache der Schulkommission, aber auch des Rektors, vorausschauend den Dingen zu begegnen.» In kritischen Fällen sei die Ausstandspflicht zu wahren.

«Von Seiten der Raiffeisenbank Schächental weiss man auch, dass mögliche Interessenkollisionen von der Revisionsstelle erfasst, kontrolliert und auch im Geschäftsbericht festgehalten werden», führte Jörg weiter aus.

Schuler sieht ebenfalls kein Problem

Auch David Schuler sieht auf Anfrage unserer Zeitung keinen Interessenkonflikt. Er habe die Tätigkeit als Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Schächental der Schulkommission als Anstellungsbehörde von allem Anfang an transparent gemacht. «Wir haben das Thema offen und mit der nötigen Aufmerksamkeit besprochen. Ich kenne meine privaten und beruflichen Aufgaben und nehme entsprechend die Verantwortung wahr», so Schuler.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

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