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Altdorf rüstet sich für die Zukunft

Die Gemeinde steht vor einem bedeutenden Wandel. Der Gemeinderat will diesen mitgestalten und mit einer Grundlagenarbeit das Gewerbe in der Zukunftsplanung unterstützen.

In den kommenden Jahren werden in und um den Urner Hauptort Altdorf mehrere Generationenprojekte verwirklicht. Die West-Ost-Verbindung (WOV) wird die Siedlungsgebiete vom Durchgangsverkehr entlasten, und die zugehörigen Flankierenden Massnahmen (FlaMa) verwandeln den Dorfkern in eine Begegnungszone. Rund um den jetzigen Bahnhof Altdorf entsteht im Einklang mit dem kantonalen Richtplan ein Entwicklungsschwerpunkt. Auf 120000 Quadratmetern bietet die Werkmatt Uri künftig Potenzial für bis zu tausend neue Arbeitsplätze. Der Bahnhof selber entwickelt sich mit Neat-Halt ab 2020 zum Kantonsbahnhof und damit zum neuen grossen Verkehrsknotenpunkt im unteren Urner Reusstal.

«Die Gemeinde Altdorf will wissen, welche Auswirkungen all diese Entwicklungen auf das Gewerbe, den Tourismus und die Kulturangebote von Altdorf haben», sagt Gemeindepräsident Urs Kälin. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat das Projekt «Entwicklungsoffensive Region Altdorf» (ERA) lanciert und die Altdorfer Business Help Point Schön & Mattli GmbH mit der Leitung beauftragt.

In der ersten Projektphase wird die Universität St. Gallen die Besucher- und Passantenströme in und um Altdorf ermitteln und zugleich zukünftige Besucherströme skizzieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Als Methode dabei dient der Ansatz des St. Galler Modells für Destinationsmanagement (siehe Box). Anschliessend werden die Besucherströme in Bezug auf wirtschaftliche Bedeutung, Potenzial und Entwicklungsaussichten beurteilt. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort lassen sich daraus laut dem Schreiben mögliche Handlungsfelder für die Zukunft ableiten, woraus sich wiederum konkrete Massnahmen ergeben. Gestartet wird das Projekt umgehend. Erste Ergebnisse sollen im Laufe des Sommers vorliegen.

Unterstützung von Organisationen

Die ERA ist breit abgestützt. Mehrere Organisationen, denen die Zukunft von Altdorf als regionales wirtschaftliches Zentrum am Herzen liegt, haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, sei es in Form von finanziellen Beiträgen oder in Form von freiwilliger aktiver Mitarbeit. Stellvertretend für alle Partner sagt Felix Muheim von der Uri Tourismus AG: «Es ist wichtig, dass wir mit objektiven Grundlagen die künftigen Chancen und Möglichkeiten für unsere Organisation planen können.» Die Gemeinde Altdorf und die Urner Kantonalbank beteiligen sich mit einem grossen Betrag an der Finanzierung, der Rest stammt aus Mitteln der Neuen Regionalpolitik des Bundes. (red)

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