ALTDORF: Samariter treffen auf Soldaten

Wie sehen eigentlich die Einsätze einer Sanitätskompanie aus? Die Urner Samariter konnten es kürzlich hautnah verfolgen. Und sie waren beeindruckt.

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Die Vorführungen im Behandlungscontainer der Sanitätshilfsstelle wurden mit grossem Interesse verfolgt. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Die Vorführungen im Behandlungscontainer der Sanitätshilfsstelle wurden mit grossem Interesse verfolgt. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Seit einiger Zeit absolvieren verschiedene Sanitätskompanien ihren Wiederholungskurs in Altdorf. Sie betreiben Fachdienstausbildung oder absolvieren Einsatzübungen, um den geforderten Ausbildungsstand zu erreichen und zu halten.

Am vergangenen Dienstag, 19. August, benutzte Oberstleutnant Ruedi Gisler, seines Zeichens Chef der Verbandsausbildung 2 der Sanitätsschule 42 Airolo, die Gelegenheit, sich der Urner Sanitäterfamilie näher vorzustellen: Er lud Vereinspräsidenten, Samariterlehrer, die Altdorfer Behörden und die Feuerwehr in die Anlage für Luftschutztruppen Moosbad ein.

Die Samariter zeigten grosses Interesse
Nach der Vorstellung verschob man sich nach Amsteg, um in einer Demo-Übung den Weg eines Patienten vom Unfallort zur Sanitätshilfsstelle hautnah verfolgen zu können. Die Samariter zeigten grosses Interesse. «Für uns Samariterlehrer ist es interessant, einmal die Ausbildung und das moderne Material der Militärsanitäter kennen zu lernen», sagte Samariterlehrerin Annaliese Bissig aus Erstfeld.

Mit einem Imbiss und Apéro bedankte sich Ruedi Gisler für das entgegengebrachte Interesse und bei den Altdorfer Behörden für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. «Pro WK bleiben immerhin rund 50'000 Franken in Altdorf und Umgebung», hielt Gisler fest. Er animierte die Samaritervereine zur unkomplizierten Zusammenarbeit und zeigte sich kooperativ, Samariterübungen in den Gemeinden zu unterstützen.

Georg Epp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.