Altdorf schürt Pläne gegen Stau

In Altdorf will den Verkehr im Dorfzentrum massiv beruhigen. Sobald die neue West-Ost-Verbindung realisiert ist, soll im Dorf eine Begegnungszone entstehen.

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Geht es nach dem Willen der Gemeinde Altdorf, sollen Staus im Dorfkern bald der Vergangenheit angehören. (Archivbild/Neue UZ)

Geht es nach dem Willen der Gemeinde Altdorf, sollen Staus im Dorfkern bald der Vergangenheit angehören. (Archivbild/Neue UZ)

Die Gemeinde Altdorf will bereit sein, wenn dereinst die neue West-Ost-Verbindung für den Durchgangsverkehr in Betrieb genommen wird. 12'000 bis 13'000 Fahrzeuge quälen sich täglich durch Altdorf. Ist die neue West-Ost-Verbindung in Betrieb, sollen es noch 6000 bis 7000 Autos sein.

An einer Infoveranstaltung stellte der Gemeinderat am Mittwoch den Gewerbetreibenden seine Pläne vor. Der Verkehr soll im Dorfkern massiv beruhigt werden. Von der Tellsgasse bis zur Schmiedgasse soll eine Begegnungszone entstehen. Die Autos dürfen nur noch mit Tempo 20 fahren. Fussgänger haben Vortritt. Fussgängerstreifen gibt es keine mehr. Das heutige «Stop and go» würde somit der Vergangenheit angehören. Der Strassenraum wird redimensioniert, der Fussgängerbereich dafür breiter. Vorstellbar ist auch, dass der Rathausplatz bis zur Fassade des Kaufhauses Türmli erweitert wird.

Markus Zwyssig

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