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ALTDORF: So entwickelt sich die Wirtschaft im Kanton Uri

Die Exporte aus dem Kanton Uri entwickelten sich in der ersten Jahreshälfte 2015 deutlich schwächer als erwartet. Positive Tendenzen gibts aus der Urner Metall- und Bauindustrie. Erfreulich entwickelt sich der Arbeitsmarkt.
Die Bauwirtschaft im Kanton Uri entwickelte sich positiv. (Bild Florian Arnold)

Die Bauwirtschaft im Kanton Uri entwickelte sich positiv. (Bild Florian Arnold)

Für das Jahr 2016 erwartet das Forschungsinstitut BakBasel im Kanton Uri ein unterdurchschnittliches Wachstum von 0,6 Prozent (Schweiz: +1.2 Prozent).

Die schwache Dynamik hängt 2015 insbesondere mit dem erheblichen Rückgang der Urner Exporte (-11.4 %) zusammen. Deutlich verringert haben sich in Uri die Exporte der Elektronik- sowie der Gummi- und Kunststoffbranche. Letztere ist allerdings weniger im Zusammenhang mit der Euroabhängigkeit, als vielmehr mit einer weltweit verringerten Nachfrage zu sehen. Für eine positive Überraschung bei den Exporten sorgte die Urner Maschinen- und Metallbaubranche, wo die Exporte in die Eurozone sogar gesteigert werden konnten. Dies deutet auf eine überzeugende Qualität und einen hohen Innovationsgrad insbesondere von Urner Metallprodukten hin.

Uri baut weiter

Während die Lage 2015 für die Schweizer Baubranche wenig erfreulich ist, darf Uri diesbezüglich ein Wertschöpfungswachstum von +2.2 Prozent erwarten. Die Zahl der Baubewilligungen in Uri hat im ersten Halbjahr um +50 Prozent zugelegt (2014: +25 %). Die hohe Dynamik ist insbesondere der regen Bautätigkeit im Urserntal zu verdanken.

Interessante Trends im Tourismus und in der Energiewirtschaft

Wie erwartet muss sich auch der Urner Tourismus 2015 mit dem negativen Euro-Effekt auseinandersetzen. Dem Rückgang (-10 %) von Übernachtungen europäischer Gäste stand erfreulicherweise eine Zunahme (+50 %) der Logiernächte asiatischer Gäste gegenüber. Positiv ins Gewicht viel ausserdem die Zunahme der Logiernächte im Urner Unterland, namentlich in Seelisberg. Für 2016 rechnet BakBasel insgesamt mit einer Verbesserung der Wertschöpfung im Tourismus Eine Zunahme der Bruttowertschöpfung (+2.2 %) wird auch für die Urner Energiebranche erwartet. Dank viel Regen Anfang Jahr dürfte die Stromproduktion aus Wasserkraft zugenommen haben; gleichzeitig stieg auch die Nachfrage nach elektrischer Energie.

Erfreulicher Arbeitsmarkt

Im Gegensatz zur Gesamtschweiz, wo die Arbeitslosenzahlen bis Ende 2015 auf 3.3 Prozent ansteigen dürften, konnte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in Uri leicht gesenkt werden. Im August lag sie bei 1.0 Prozent. Auch die Zahl der beschäftigten Personen dürfte in Uri 2015 – trotz schwachem BIPWachstum – leicht zulegen.

HINWEIS: Detaillierte Zahlen auf www.ukb.ch

pd/rem

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