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ALTDORF: Theater Uri steckt im Umbruch

Beim Theater Uri zeichnet sich ein Generationenwechsel ab. Sowohl der Leiter als auch der Präsident treten demnächst ab. Zudem bietet das grösste Urner Kulturhaus eine neue Ausbildung an.
Markus Zwyssig
Die Eigenproduktion «Zwing Uri – Tell My Ass» des Theaters Uri war ein voller Publikumserfolg. Daher finden nun im Kanton Uri und in Bern mehrere Zusatzvorstellungen statt. Bild: FX Brun (Mai 2016)

Die Eigenproduktion «Zwing Uri – Tell My Ass» des Theaters Uri war ein voller Publikumserfolg. Daher finden nun im Kanton Uri und in Bern mehrere Zusatzvorstellungen statt. Bild: FX Brun (Mai 2016)

Auf Ende 2018 verabschiedet sich Heinz Keller vom Theater Uri. Der Leiter des grössten Urner Kulturhauses geht in Pension. Das gab Keller an der GV des Theaters Uri am Mittwochabend bekannt. Bereits im kommenden Frühjahr soll die Nachfolge aufgegleist werden. Auch Josef Nell, Präsident des Trägervereins Forum Theater Uri, hat auf die kommende GV im Oktober 2017 seinen Rücktritt angekündigt. Zurück getreten ist auch Vorstandsmitglied Christian Holzgang. Seine Nachfolge tritt Otti Bissig aus Altdorf an.

Neu angeboten wird auf Herbst 2017 eine Lehrstelle in Veranstaltungstechnik. «Berufsausbildungen im Bereich Theater, Event, Ton und Licht sind schweizweit Mangelware», so Josef Nell. Das Theater Uri hat die notwendigen Abklärungen getroffen, und die betriebliche Prüfung durch die eidgenössische Berufsbildungskommission ist erfolgreich verlaufen.

Zwischen 2016 und 2019 wird das Theater Uri für rund 2 Millionen Franken saniert. Damit verbunden werden vor allem die technischen Infrastrukturen auf den neusten Stand gebracht. Bereits erneuert wurde der Barbereich im Foyer. Der Landrat hat einem Sanierungskredit von 875 500 Franken diskussionslos zugestimmt. Zudem haben die Altdorfer an der Gemeindeversammlung einen Beitrag von 225 000 Franken gutgeheissen.

Die Eigenproduktion war ein voller Erfolg

Kassierin Sara Briker konnte einen erfreulichen Abschluss vorlegen. «Erstmals haben wir die Millionen-Grenze überschritten», stellte sie fest. Unter dem Strich resultierte zwar ein Verlust von 13 360 Franken. Das ist aber fast 1000 Franken weniger als budgetiert. Mehreinnahmen resultierten auch aus den Vermietungen. Die 100 000 Franken teure Eigenproduktion «Zwing Uri – Tell My Ass» war sehr erfolgreich und konnte ohne Defizit abschliessen. Dazu beigetragen hat auch die Albert Koechlin Stiftung. Die Theatergruppe tritt nun nochmals in Uri und am kommenden Wochenende auch in der Heitere Fahne in Bern auf.

Über 40 000 Personen besuchten im vergangenen Betriebsjahr, das vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 dauerte, eine Veranstaltung im Theater Uri.

Markus Zwyssig

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