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ALTDORF: Theaterkomödie «Kalender Girls» bringt Humor, aber auch Tiefgang

Die Theatergruppe «Ürgschtei» wird im Herbst 2018 mit «Kalender Girls» eine flotte Komödie aufführen.
Sie sind selber gespannt auf das Theaterprojekt: das Team und die «Kalender Girls» anlässlich der ersten Zusammenkunft. (Bild: PD)

Sie sind selber gespannt auf das Theaterprojekt: das Team und die «Kalender Girls» anlässlich der ersten Zusammenkunft. (Bild: PD)

Die ersten Tage der «Kalender Girls» sind verflogen, ihre nächsten Termine in der Agenda eingetragen. Lory Schranz als Regisseurin und Choreografin, Stefanie Huwyler als Regieassistentin, Markus Fink als Produktionsleiter und Leiter der Theatergruppe sowie Toni Waser als alter Fuchs in der Administration haben die Vorbereitungsarbeiten erledigt und das Team bestellt. Die «Kalender Girls» werden in den nächsten Monaten bis zur Premiere am 26. Oktober 2018 bestens betreut sein. Ihr Erscheinen wird von der Theatergruppe Ürgschtei getragen.

Eine Band mit Rockern im «besten Alter» und Jelly Kerkhof als erfahrene Sängerin haben bereits ein erstes Mal geprobt. Franziska Hach-Herger wird bei den Gesangsproben mithelfen. Für die Gestaltung der Kostüme sind Vreny Fink und Marlies Arnold zuständig. Roman Schön wird bei den Videoeinspielungen behilflich sein, Angel Sanchez beim Fotoshooting und bei den Projektionen, Erich Herger in der Kommunikation. Burkart und Pfaffen gestalten das Bühnenbild. Die eine und andere Unterstützung wird noch dazu kommen, so für Maske und Frisuren.

Die Rollen und die Textbücher sind verteilt. Der Musik, den Liedern, der Choreografie und der Pantomime wird grosse Beachtung geschenkt. «Auch stille, nachdenkliche Momente sollen Platz haben neben lustigen und beschwingten Szenen», sagt Regisseurin Lory Schranz. Sie hatte vor einigen Jahren beim Besuch ihrer Schwester in England den Film «Calendar Girls» gesehen, und diese faszinierende Geschichte hat sie daraufhin einfach nicht mehr losgelassen.

Mal verrückt und mal berührend

«Kalender Girls» ist eine Komödie zum beginnenden Alter, umwerfend, mal verrückt, mal berührend. Sie handelt von einer Gruppe älterer, junggebliebener Frauen um die 50 und mehr, die sich regelmässig im Frauenklub treffen. Aufgrund eines Todesfalls und aus Wohltätigkeit kommen sie schliesslich auf die Idee, einen Kalender herauszugeben, aber nicht mit Bildern von Kirchen, sondern mit karitativ tätigen Frauen, aber so, wie Gott sie schuf. Die Fotos werden zwar als «verdeckter Akt» gebracht, die Hürde der Schamhaftigkeit für die Damen bestand jedoch in der Tatsache, dass der Fotograf ein Mann war. Der Kalender findet reissenden Absatz, hat aber auch Nebenwirkungen.

Doch es bleibt eine einfache, warmherzige Geschichte, eine flotte Komödie mit Tiefsinn und viel Herzlichkeit. Das Publikum darf sich im Herbst 2018 mit Bestimmtheit auf viel Unterhaltung freuen. (ehg)

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