ALTDORF: Töchter betrachten Vaters Kunst

Im Haus für Kunst wird das Werk Heinrich Danioths lebendig gehalten. Seine beiden Töchter Madeleine und Cilli Danioth führten durch die aktuelle Ausstellung.

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Kunstvermittlerin Lotti Etter (links) und Cilli und Madeleine Danioth (vorne rechts) stellten die Werke von Heinrich Danioth und Maria Zgraggen vor. (Bild Stefanie Schuler)

Kunstvermittlerin Lotti Etter (links) und Cilli und Madeleine Danioth (vorne rechts) stellten die Werke von Heinrich Danioth und Maria Zgraggen vor. (Bild Stefanie Schuler)

Ungewöhnliches geht im Haus für Kunst in Altdorf vor: Jeder Besucher schnappt sich einen Klappstuhl, der ihm in allen Räumen das Zuhören etwas erleichtert. Anlass dazu war die Ausstellung Blickwechsel am Donnerstagabend. Die rund fünfzig ausgestellten Werke Danioths erhalten im neuen Danioth-Pavillon eine dauerhafte Bleibe. Das Konzept Blickwechsel will einerseits die Werke Danioths vor dem Vergessen bewahren und andererseits zeitgenössische Kunst wie jene von Maria Zgraggen fördern.

Kunstvermittlerin Lotti Etter traf sich am Donnerstagabend mit den beiden Danioth-Töchtern Madeleine und Cilli. Diese erzählten auf einem Rundgang aus ihrer Kindheit und von ihrem Vater. «Für uns ist er immer der Vater gewesen und nie der Künstler», so Madeleine Danioth.

Dialog zwischen den Künstlern
Cilli Danioth ist glücklich, dass Heinrich Danioth einen festen und öffentlich zugänglichen Platz in seiner Heimat erhält. Madeleine ergänzt: «Es ist auch eine Ehre und die Erfüllung eines Wunsches.» Die Idee von «Blickwechsel» findet Madeleine Danioth überzeugend. «Zeitgenössische Kunst erhält oft ein ?was soll das??, das war auch bei meinem Vater so. Dass Maria Zgraggen somit eine Plattform bekommt, ist eine gute Sache.»

Stefanie Schuler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.