ALTDORF: Uri budgetiert für 2015 erneut schwarze Zahlen

Die Regierung des Kantons Uri rechnet im Budget 2015 mit einem Ertragsüberschuss von sieben Millionen Franken. Sie bezeichnet das insgesamt leicht bessere Ergebnis als im laufenden Budget als solide.

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Will auf Steuererhöhungen verzichten: Der Urner Finanzdirektor Josef Dittli, hier im Landrat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Will auf Steuererhöhungen verzichten: Der Urner Finanzdirektor Josef Dittli, hier im Landrat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Der Aufwand im Budget fürs nächste Jahr ist um 1,9 Prozent oder 7,7 Millionen Franken höher als im Voranschlag 2014 und beträgt rund 404 Millionen Franken Der Ertrag liegt um 2,1 Prozent oder 8,3 Millionen Franken höher und macht 411 Millionen aus, wie die Urner Finanzdirektion am Donnerstag mitteilte.

Vorgesehen sind 2015 auch leicht mehr Nettoinvestitionen als im laufenden Jahr, nämlich 24 Millionen Die geplanten Vorhaben etwa im Strassenbau, im Hochwasser- und Gewässerschutz sowie in der Landwirtschaft soll der Kanton zu 87 Prozent selbst finanzieren.

Der Regierungsrat bezeichnet das Ergebnis in der Mitteilung als solide. Es sei dank strikter Ausgabendisziplin und einer zielbewussten Umsetzung des Massnahmenpakets für die Jahre 2014 bis 2017 zustande gekommen.

Hauptgründe für das geplante Ausgabenwachstum sind etwa mehr Ergänzungsleistungen und höhere Kosten für ausserkantonale Spitalbehandlungen. Die Mehreinnahmen gehen unter anderem auf erhöhte Wasserzinsen ab 2015 sowie mehr Steuereinnahmen zurück.

Auf eine im Rahmen eines Sparpakets geplante Steuerfusserhöhung von 2 Prozent verzichtet die Regierung angesichts der Finanzahlen. Die Erhöhung hätte einen jährlichen Mehrertrag von 1,3 Millionen Franken gebracht.

sda