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ALTDORF: Uri erneuert sein Energiespar-Programm

Für die Förderung von Energiespar-Projekten stellt der Kanton Uri in diesem Jahr eine Million Franken bereit. Und verweist auf Erfolge im vergangenen Jahr.
Der Wärmeverbund Seedorf setzten auf erneuerbare Energien. (Bild: PD)

Der Wärmeverbund Seedorf setzten auf erneuerbare Energien. (Bild: PD)

1,6 Millionen Franken hat der Kanton Uri im vergangenen Jahr in sein Förderprogramm Energie gesteckt. Die Summe setzt sich zusammen aus einer knappen Million Franken aus der Urner Staatskasse und Geldern aus dem nationalen Förderprogramm. Der Regierungsrat hat nun am 20. Januar das kantonale Förderprogramm fürs Jahr 2015 genehmigt: Insgesamt stehen wieder rund 1 Million Franken zur Verfügung. Parallel dazu wird das nationale Gebäudesanierungsprogramm weitergeführt, was zusätzliche Beiträge generiert. Die Gelder werden unter anderem an den Ersatz von Öl- und Elektroheizungen durch Erdsonden- oder Grundwasserwärmepumpen, die Förderung von Solarenergie und die Sanierung von Gebäudehüllen gezahlt.

6,8 Millionen Kilowattstunden

Im vergangenen Jahr erhielten total 283 Energiespar-Projekte finanzielle Förderung. Davon liefen 226 Gesuche direkt über das kantonale Förderprogramm und konnten mit rund 927'000 Franken unterstützt werden. Gefördert wurden

  • 10 Minergie-Bauten
  • 45 Wärmepumpen
  • 48 Holzheizungen
  • 17 Gebäudeenergie-Ausweise (GEAK)
  • 65 Anbindungen der Warmwasseraufbereitung
  • 43 Sonnenkollektoren
  • 34 Solarstromanlagen

Zusätzlich sprach das Amt für Energie aus dem nationalen Gebäudesanierungsprogramm für Gebäudeisolationen 736'000 Franken Fördergelder. Gemäss Angaben der Urner Baudirektion konnten 2014 in Uri rund 6,8 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart oder durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Mit dem kantonalen und nationalen Förderprogramm wurden insgesamt Investitionen von über 21,5 Millionen Franken ausgelöst.

Uri hat neu zwei Minergie-A-Häuser

In Uri wurden kürzlich die ersten beiden Minergie-A-Häuser realisiert: Eines steht in Erstfeld und eines in Altdorf. Die Null-Energie-Häuser produzieren mindestens so viel erneuerbare Energie, wie sie selber verbrauchen. Das heisst: Sie decken den Verbrauch für Heizung, Warmwasser und Lüftung vollständig mit vor Ort erzeugter Energie. Minergie-A-Häuser werden vom Förderprogramm Energie Uri mit bis zu 10'000 Franken unterstützt.

pd/cv

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