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ALTDORF: Uri hat bauintensive Jahre vor sich

Der Baumeisterverband Uri lud am Donnerstag zur GV. Dabei sprach der Urner Baudirektor Roger Nager der Branche nach einer Durststrecke Mut zu.
Georg Epp
Sie freuen sich auf die Bauvorhaben im Kanton: von links Sekretär Kurt A. Zurfluh, Baudirektor Roger Nager und Präsident Odilo Gamma an der GV des Baumeisterverbands Uri. (Bild: Georg Epp (Altdorf, 20. April 2017))

Sie freuen sich auf die Bauvorhaben im Kanton: von links Sekretär Kurt A. Zurfluh, Baudirektor Roger Nager und Präsident Odilo Gamma an der GV des Baumeisterverbands Uri. (Bild: Georg Epp (Altdorf, 20. April 2017))

Georg Epp

redaktion

@urnerzeitung.ch

Der neue Präsident des Urner Baumeisterverbandes, Odilo Gamma, schaute an der 78. Generalversammlung vom Donnerstagabend nach vorne, aber auch zurück: «Das vergangene Jahr war in Uri sicher von einer starken Hochbautätigkeit und einer stark rückläufigen Tätigkeit im Tiefbau geprägt», bemerkte der Vorsitzende in seinem Jahresbericht im Hotel Höfli in Altdorf. Der Hochbau sei durch die rekordtiefen Zinsen gestützt, welche einerseits das Eigenheim für Private lukrativ und andererseits Investitionen in den Wohnungsbau mangels alternativen Anlagemöglichkeiten für Investoren interessant machten.

Das Tourismusprojekt in Andermatt habe für die Urner Bauwirtschaft ein weiteres Mal diverse Hoch- sowie Tiefbauaufträge ausgelöst und die Bauinvestitionen beträchtlich gestützt. Im Tiefbau sei das Auslaufen der Grossprojekte Neat und im Hochwasserschutz gespürt worden. Diese beiden Grossprojekte seien in den vergangenen Jahren ein Wirtschaftsmotor für das Urner Bauhauptgewerbe gewesen. Während schweizweit die Bauvorhaben im vergangenen Jahr gestiegen seien, habe man in Uri eine starke Abnahme registriert, erklärte Gamma. Der Arbeitsvorrat sei im vergangenen Jahr von 205 auf 119 Millionen Franken und die Bauvorhaben im ersten Quartal 2017 von 58,7 (2016) auf 32,6 Millionen Franken gesunken.

Der Urner Baudirektor Roger Nager sprach den Anwesenden Mut zu und zeigte auf, dass Uri bauintensive Jahre vor sich hat. «Uri investiert in den nächsten Jahren in diverse wichtige Infrastrukturen.» Etwa in das Kantonsspital Uri und den Ausbau am Axen. Die Baudirektion ist überzeugt, dass damit die Infrastruktur Uris für die nächsten Generationen aufgewertet wird und dass die Urner Unternehmen von den Grossvorhaben ab 2018 profitieren werden. Als aktuelle Unsicherheiten nannte Nager die drohende Stimmrechtsbeschwerde gegen den Kantonsbahnhof und am Axen das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht.

Der Baudirektor informierte auch über den Stand verschiedener Projekte. So sei etwa der Neubau des Kantonsspitals das grösste Hochbauprojekt, das Uri je umgesetzt hat. Hier sei man terminlich auf Kurs, die Abstimmung wird im Herbst 2017 über die Bühne gehen, und der Baustart soll ein Jahr darauf erfolgen. Gegenseitig lobte man die gute Zusammenarbeit, und Präsident Odilo Gamma sprach die Hoffnung aus, dass die geplanten Bauvorhaben auch tatsächlich realisiert und damit wieder vermehrt Aufträge für Urner Baumeister ausgelöst werden.

Alle Amtsinhaber wiedergewählt

Für die Amtsdauer 2017/2018 stellten sich alle Amtsinhaber zur Wiederwahl. Einstimmig bestätigt wurden Präsident Odilo Gamma, Sekretär Kurt A. Zurfluh und die Mitglieder Hanspeter Bonetti, Bernhard Epp, Robert Fortunati und Oskar Vollenweider. Für den ausscheidenden Revisor Peter Gamma rückt Columban Russi zum 1. Rechnungsrevisor nach, zum zweiten Revisor wählte die Versammlung neu Bruno Gisler, und als Ersatzrevisor bestimmte man Daniel Kalbermatter.

Kurt A. Zurfluh, Sekretär und Geschäftsführer der Zentralschweizer Baumeisterverbände, präsentierte eine erfreuliche Rechnung des Baumeisterverbandes Uri. Dank eines Reingewinns von 22760 Franken stieg das Betriebskapital 2016 auf 223950 Franken. Nach diversen Austritten zählt der Verband neu 33 A-, 8 B-Mitglieder, 4 Ehrenmitglieder und ein Freimitglied.

Nach vielen Jahren plant der Baumeisterverband Uri, 2018 wieder eine Vereinsreise zu organisieren. 2018 hofft man, möglichst viele Mitglieder nach Hamburg zu locken. Der ZBV-Bautag geht am 29. November in Küssnacht über die Bühne. In einer Konsultativabstimmung entschied man grossmehrheitlich, auf die eigene Herbstversammlung in Zukunft zu verzichten.

Konstante Lehrlingszahlen in Uri

Hanspeter Bonetti orientierte in kurzen Zügen über das Wich­tigste vom Campus-Sursee-Bildungszentrum-Bau. Es habe ein empfindlicher Rückgang an Lehrlingen registriert werden müssen. Die Lehrverhältnisse gingen von 437 auf 377 zurück, dies sind 60 Lehrlinge oder 13,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Kanton Uri sei man aber stolz auf konstant gebliebene Lehrlingszahlen und damit auf erfolgreiche Nachwuchswerbung.

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