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ALTDORF: Uri Tourismus AG setzt Meilensteine

Die Uri Tourismus AG hat ein turbulentes Geschäftsjahr mit mehreren personellen Wechseln hinter sich. An der GV vom 17. April bietet sich die Gelegenheit, den neuen Geschäftsführer Maurus Stöckli kennen zu lernen.
Bruno Arnold
Die Uri Tourismus AG hat ihre Präsenz mit der Tourist Information in Erstfeld ausgebaut. (Bild: Angel Sanchez)

Die Uri Tourismus AG hat ihre Präsenz mit der Tourist Information in Erstfeld ausgebaut. (Bild: Angel Sanchez)

Bruno Arnold

bruno.arnold@urnerzeitung.ch

Seit dem 1. Januar 2013 ist die Uri Tourismus AG (Utag) Kompetenzzentrum und Koordinationsstelle für Positionierung, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Gästebetreuung im Dienste der Partner und Dienstleister in der Ferienregion Uri und Klewenalp. Gemäss soeben erschienenem Geschäftsbericht konnte der Ertrag um 18,8 Prozent auf 2,136 Millionen Franken gesteigert werden. Trotzdem resultierte ein Verlust von rund 36'000 Franken.

Mehrere zehntausend Gästeanfragen seien durch die Mitarbeitenden der Tourist-Informationen in Altdorf, Erstfeld und Seelisberg bearbeitet worden. «Das Interesse an der Ferienregion Uri und Klewenalp und deren vielfältigen touristischen Angeboten ist ungebrochen», heisst es im Bericht. «Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Region Klewenalp, deren touristische Vermarktung die Uri Tourismus AG übernimmt, konnte erfolgreich fortgeführt werden.»

Gefordert wurde die Uri Tourismus AG gemäss Bericht durch die personellen Wechsel in der Geschäftsleitung, heisst es im Bericht. Martina Stadler verliess die Utag im Februar, der Vertrag mit dem neuen Geschäftsführer Michel Henry wurde nach nur vier Monaten im gegenseitigen Einvernehmen im Oktober aufgelöst, seither führt Verwaltungsratspräsident Felix Muheim die Utag ad interim. Ebenfalls einschneidend war der Entscheid, den Betrieb des Ticket-Centers Uri einzustellen.

Zwei wichtige Meilensteine sind erreicht worden

«Nach dem anspruchsvollen Jahr 2017 sind wir nun überzeugt, dass wir auch im Geschäftsjahr 2018 für unsere Gäste wie auch für den Kanton Uri einen Mehrwert schaffen können», schreibt Felix Muheim im Geschäftsbericht. «Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, dass wir überall hinfahren können, sondern ob es sich lohnt, dort anzukommen», zitiert er den deutschen Schriftsteller Hermann Löns (1866–1914). Für Muheim heisst das: «Unsere Hauptaufgabe wird es in Zukunft sein, einer derjenigen Orte zu sein, wo es sich lohnt, anzukommen.» Im vergangenen Jahr hätten diesbezüglich zwei wichtige Meilensteine erreicht und Mehrwert geschaffen werden können: mit der Eröffnung der Tourist Information in Erstfeld – als Reaktion auf den Abbau des Infocenters der Alptransit Gotthard AG beim Gotthard-Basistunnel – sowie mit der Lancierung des Angebots «Gotthard-Tunnel-Erlebnis» mit rund 5000 Besuchern. Gemeinsam mit den Angeboten der SBB und von SBB Historic, die ebenfalls durch die Utag vertrieben werden, hat sich Erstfeld gemäss Bericht «zum Zentrum der Bahnerlebniswelt Gotthard entwickelt».

Bei den Logiernächten wurde 2017 im Kanton Uri – im Vergleich zu 2016 – ein Zuwachs von 2,86 Prozent auf 250 894 Logiernächte verzeichnet. Hauptverantwortlich dafür war das Urner Oberland (+1,5 Prozent). Tendenziell eher negativ entwickelten sich die Zahlen im Urnerland (–0,31 Prozent), und zwar vor allem in den kleineren Gemeinden. Zudem war auch in Altdorf sowie in Erstfeld/Silenen ein Rückgang zu verzeichnen. Zulegen konnten im Vergleich zum Vorjahr hingegen Flüelen/Sisikon und Seelisberg. Hauptmärkte für Uri sind nach wie vor die Schweiz, Deutschland und China.

Neuer Geschäftsführer wird vorgestellt

Die ordentliche GV der Uri Tourismus AG findet am Dienstag, 17. April, 19 Uhr, im Theater Uri in Altdorf statt. Dabei blicken die Verantwortlichen auf das vergangene Geschäftsjahr zurück und geben einen Einblick in bevorstehende Projekte. Zudem wird der designierte Geschäftsführer Maurus Stöckli vorgestellt, der seine Tätigkeit am 1. Juni 2018 aufnimmt. Im Anschluss an die öffentliche GV wird Karin Gaiser, Regionalmanagement Tourismus, zum Thema «Möglichkeiten der Neuen Regionalpolitik (NRP)» informieren.

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