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ALTDORF: Urner Kulturdirektor: «Tellspiele 2016 haben uns kulturell reich beschenkt»

An der GV der Tellspiel- und Theatergesellschaft konnte durchwegs positiv über das Spieljahr 2016 berichtet werden. Nach der Wahl von Othmar Bertolosi ist der Vorstand wieder komplett.
Die Tellspiele 2016 waren beste Werbung für die Kulturlandschaft Uri. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Altdorf, 13. August 2016))

Die Tellspiele 2016 waren beste Werbung für die Kulturlandschaft Uri. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Altdorf, 13. August 2016))

An der 114. GV der Tellspiel- und Theatergesellschaft durfte sich Präsidentin Barbara Bär über einen Grossaufmarsch von 84 Mitgliedern und Gästen freuen, unter ihnen Landammann Beat Jörg und Ehrenpräsident Fredy Schön. Die Vorsitzende durfte sehr zufrieden Rückblick auf das Spieljahr 2016 halten. Mit 10100 Besuchern bei total 26 Aufführungen wurden die Auslastung gegenüber 2012 und alle budgetierten Zahlen übertroffen.

Regisseur Philipp Becker und rund 120 Mitwirkende verstanden es, den geplanten Generationenwechsel erfolgreich umzusetzen und viele junge Theaterbegeisterte für die Tellspiele zu gewinnen. Der Vierjahresrhythmus hat sich ein weiteres Mal bewährt, und bereits ist eine Findungskommission gegründet worden, um die neue Regie und das Konzept der Tellspiele 2020 an der GV 2018 vorstellen zu können. Sie setzt sich aus Thomas Brunner (Vorsitz), Barbara Bär, Fredy Schön, Julia Trottmann, Heinz Keller, Kilian Gasser und Marco Schenardi zusammen.

Vorstand kann komplettiert werden

Mit der einstimmigen Wahl von Othmar Bertolosi, Kommunikationsbeauftragter des EWA, konnte der Vorstand wieder komplettiert werden. Ordentliche Wahlen sind an der nächsten GV vom 24. März 2018 geplant. Nach 20 Jahren musste die Demission von Revisor Markus Ziegler akzeptiert werden. Als Ersatz konnte neu Thomas Hauser (UKB) verpflichtet werden, Markus Christen bleibt im Amt.

Ausgeglichene Rechnung für Spieljahr präsentiert

Erfreuliche Zahlen präsentierte Finanzchef Daniel Bollinger. In der Vereinsrechnung resultierte zwar ein Rückgang von 5511 Franken, budgetiert worden war aber ein Verlust von 11615 Franken. Die Rechnung des Spieljahrs 2016 fiel nach Einbezug der Defizitgarantie durch Gemeinde, Kanton und Dritte in der Höhe von 51793 Franken ausgeglichen aus. Im Voranschlag waren die Kosten für Bühnenbau, Kostüme und Werbung unterschätzt worden, im Gegenzug aber auch die grossartige Unterstützung durch Sponsoringleistungen.

Bei der Tellspiel- und Theatergesellschaft ist es Tradition, dass viermaliges Mitwirken mit der Ehrenmitgliedschaft belohnt wird. Diesmal freuten sich Helen Gisler, Claudia Gnos, Andrea Marxen, Henning Marxen, Hans Truttmann, Hildi Pagani, Bruno Pagani und Judith Kilchmann über diese Ehrung. Mit grossem Dank wurde Revisor Markus Ziegler verabschiedet.

In Abwesenheit verabschiedete man auch Adi Zurfluh. Er war seit 2004 Medienverantwortlicher der Tellspiele Altdorf. Anerkennende und lobende Grussworte gab es am Schluss der Versammlung durch Urs Kälin, Gemeindepräsident von Altdorf. Er meinte unter anderem: «Die Tellspiele Altdorf sind einer der Kulturleuchttürme von Altdorf. Die Tellspiele 2016 haben ein modernes, aufgeschlossenes Uri vermittelt.» Weitere Grussworte überbrachten Hanspeter James Kälin, Präsident der Welttheatergesellschaft Einsiedeln, Pascal Minder, Präsident der Tellspiele Interlaken, und Erich Herger, Präsident der Tellmuseumsgesellschaft Bürglen. Das grösste Lob kam am Schluss von Landammann und Kulturdirektor Beat Jörg. Unter anderem meinte er: «Die Tellspiele 2016 haben uns kulturell reich beschenkt!»

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

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