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ALTDORF: Wenn Kaviar und Mobbing gemeinsame Sache machen

Karin Kempf-Gisler und Maria Schilter zeigten im Q4 auf, dass Wohlsein nicht nur verschiedenartig interpretiert wird, sondern auch mit unterschiedlichen Methoden erreicht werden kann.
Sie standen am Freitag im Zentrum des Abends für Körper, Auge, Geist und Seele; von links: Karin Kempf-Gisler, Maria Schilter und Edith Schelbert-Bisig. (Bild: Bruno Arnold (Altdorf, 31. März 2017))

Sie standen am Freitag im Zentrum des Abends für Körper, Auge, Geist und Seele; von links: Karin Kempf-Gisler, Maria Schilter und Edith Schelbert-Bisig. (Bild: Bruno Arnold (Altdorf, 31. März 2017))

Welchen Grund gibt es, die Eröffnung eines Catering-Unternehmens und die Präsentation eines neuen Buchs zu kombinieren? Diese Frage stellten sich wohl die meisten der rund 60 Gäste, die sich am Freitagabend auf Einladung von Karin Kempf-Gisler und Maria Schilter im Q4 in Altdorf einfanden. Sie mussten nicht lange auf eine Antwort warten: «Es geht beiden Frauen ums Wohlsein», brachte Moderatorin Edith Schelbert-Bisig aus Seewen die wichtigste Gemeinsamkeit gleich zu Beginn der Veranstaltung auf den Punkt. «Karin kümmert sich mit ihrem Catering-Unternehmen um das leibliche Wohl, Maria sorgt mit ihrer ganzheitlichen Lebensberatung für das geistig-seelische Wohl.»

Die Moderatorin fand aber noch weitere Parallelen, und zwar bezogen auf die Ausübung der Wohlsein-Tätigkeiten: «Beide Frauen überzeugen durch Vielseitigkeit und Kreativität, eine riesige Begeisterung und mit ihrer spürbaren Entschlossenheit, dieser Begeisterung ein Gesicht zu geben», so Schelbert.

Kempf macht Hobby zum Beruf

Bei Karin Kempf-Gisler kommt dieses Gesicht als Kreativität im Kulinarischen zum Ausdruck. «Ich habe immer gerne etwas ausprobiert und Gäste mit meinen Eigenkreationen verwöhnt», erklärte sie auf eine entsprechende Frage der Moderatorin. Mit der Neueröffnung der Firma Kempf Catering ( www.kempfcatering.ch ) könne sie ihr Hobby nun zum Beruf machen.

Die Unternehmerin aus Seedorf hat sich dabei auf Apéro-, Vorspeise- und Dessert-Köstlichkeiten spezialisiert. «Ob vegetarisch oder vegan, ob Fleisch oder Fisch, Kaviar oder Keks, das spielt keine Rolle», erklärte sie im Q4. Grossen Wert lege sie aber auf die Beratung der Kundschaft. «Meine Angebote kennen eigentlich keine Grenzen. Die Kunden sollen wünschen, bestellen und danach ihren Anlass in vollen Zügen geniessen», umschrieb sie ihre Geschäftsphilosophie. «Ich erfülle die kulinarischen Wünsche individuell schon ab kleinen Mengen, ob für private Anlässe im engsten Familienkreis zu Hause oder auch für Geschäftsapéros, Generalversammlungen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern et cetera.» Und auf den Preis angesprochen, meinte sie: «Die Pauschale wird mit dem Kunden abgesprochen, und zwar je nach Menge und Art des gewünschten Gerichts.»

Wohlsein als oberste Maxime

«Wohlsein ist bald tun: So könnte man Maria Schilters Wirken am besten umschreiben», meinte Edith Schelbert-Bisig bei der Vorstellung der Autorin von «Dem Mobbing sei Dank – trotz allem». Maria Schilter könne kaum warten. «Sie ist zupackend, innovativ, kreativ, ideenreich und vor allem lösungsorientiert.» Die gebürtige Altdorferin hat 2004 ihre Schule für Weiterbildung in Altdorf ( www.schulefuerweiterbildung.ch ) gegründet. «Ganzheitliche Lebensberatung, Blockaden aller Art lösen, Kurse für Körper, Geist und Seele, Sprachkurse einzeln und in Kleingruppe, Nachhilfe und Lerntyp-Analyse»: So fasst sie ihr Angebot zusammen. Das Wohlsein der Menschen ist dabei ihre oberste Maxime. «Ich bin überzeugt, dass alles, was uns unglücklich macht oder Schmerzen verursacht, sofort aufgelöst werden kann, wenn erkannt wird, wieso es sich zeigt», schreibt sie im Vorwort zu ihrem bereits zweiten Buch. «Ich sehe es als meine Aufgabe an, Menschen darin zu unterstützen, die Botschaften ihrer Blockaden zu deuten und eine Lösung dafür zu finden.»

Maria Schilters knapp 70-seitiger Ratgeber mit Illustrationen von Petra Weber-Arnold erklärt, warum und wie Mobbing – auch in Form des Selbstmobbings – entsteht und weshalb es so kraftvoll und zerstörerisch ist. Das Werk zeigt Lösungswege auf, um der individuellen Ursache des Psychoterrors auf den Grund zu kommen. «Ich bin überzeugt, dass wir nicht Opfer unserer Lebensmuster sein müssen», lautet eine der Hauptaussagen. «Denn wenn das Muster erkannt ist, liegt die Lösung nahe. Mit meinem Buch möchte ich möglichst viele Mobbing-Opfer ermuntern, zusammen mit ihren Familien aktiv zu werden, statt zu resignieren.»

Erfahrungen haben zu Mobbing geführt

Wieso hat Maria Schilter gerade das Thema Mobbing gewählt? «Ich höre als Mutter, Lebensberaterin und Sprachenlehrerin öfters von Mobbing-Fällen, und ich berate auch Mobbing-Opfer», erklärt sie. Der provokative Titel «Dem Mobbing sei Dank – trotz allem» lehnt sich wohl an Maria Schilters Überzeugung an, dass auch schwierige Situationen im Leben als Gewinn erkannt werden können.

Die Autorin betont indes, dass es sich bei ihrem Werk «nicht um eine wissenschaftliche Arbeit handle, sondern um einen Erfahrungsbericht aus der Praxis zu diesem aktuellen Thema. «Es liegt mir am Herzen, meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit Ihnen zu teilen, und ich möchte Ihnen Mut machen, Lösungen zu finden, weil ich tragische Schicksale von Betroffenen kenne, die bis zu Depressionen oder gar Suiziden führten», schreibt sie im Vorwort. (bar)

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