ALTDORF: Wintersperren bleiben länger als geplant

Die Wintersperren am Furka und am Susten können nicht wie geplant am Freitag, 7. Juni aufgehoben werden. Wegen der Schneefälle der vergangenen Wochen liege nach wie vor noch viel Schnee auf dem Pass und an den Hängen über den Passstrassen, teilten die Urner Behörden mit.

sda/Nop
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Die Pässe am Susten (im Bild) und am Furka bleiben vorerst geschlossen, weil es noch zu viel Schnee hat. (Bild: Keystone)

Die Pässe am Susten (im Bild) und am Furka bleiben vorerst geschlossen, weil es noch zu viel Schnee hat. (Bild: Keystone)

Am Furka wird auf der Walliser Seite das Risiko für Lawinen, die die Strasse verschütten könnten, als sehr hoch eingestuft. Somit bleibe die Urner Seite nur bis Tiefenbach geöffnet, schreibt die Baudirektion am Donnerstag in einer Mitteilung.

Am Susten muss die ursprünglich von Schnee befreite Passstrasse erneut mit schweren Maschinen geräumt werden. Auch dort sei das Lawinenrisiko immer noch sehr hoch, heisst es weiter. Der Susten bleibt vorerst auf der Urner Seite nur bis Sustenbrüggli geöffnet. Noch ist unklar, wann die Wintersperren aufgehoben werden können.

Bereits befahrbar ist seit Ende Mai der Gotthardpass. Als erster Urner Alpenpass war am 26. April der Oberalppass, der Andermatt mit Sedrun verbindet, geöffnet worden – rund eine Woche früher als nach dem schneereichen Winter 2011/2012. Der Klausenpass zwischen Uri und Glarus ist seit dem 17. Mai wieder befahrbar.