ALTDORF: Wirbel um Einstz von Pfefferspray

Mitarbeiter einer Sicherheitsunternehmung haben erstmals in Uri Pfefferspray eingesetzt. Die Meinungen, ob verhältnismässig oder nicht, gehen auseinander.

Bruno Arnold
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Der Einsatz von Pfefferspray in Uri gibt zu reden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Einsatz von Pfefferspray in Uri gibt zu reden. (Bild: Archiv Neue LZ)

In der Nacht auf Sonntag ist es in Altdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen Nachtschwärmern und Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma gekommen. Dabei haben die Sicherheitsleute Pfefferspray eingesetzt. Eine Frau musste hospitalisiert werden. Die Frage drängt sich auf: War der Einsatz des Pfeffersprays gerechtfertigt oder nicht? Ja, heisst es bei der Sicherheitsfirma. Ein Mitarbeiter hätte sich in einer Notsituation befunden. Der Pfefferspray sei verhältnismässig gewesen, weil der Streit in eine Massenschlägerei hätte ausarten können.

Anders sieht es eine beteiligte Frau. Sie hat Anzeige erstattet. Und so tönt ihre Schilderung: «Die beiden Sicherheitsleute haben mich gepackt und aus dem Lokal gezerrt», sagte sie. «Draussen haben sie mich nicht losgelassen und schliesslich ohne Vorwarnung Pfefferspray eingesetzt.»

Einer Kollegin, die ihr habe helfen wollen, sei ebenfalls ins Gesicht gesprayt worden. Sie selber habe sich die Augen selber auswaschen können. Ihre Kollegin wurde ins Spital eingeliefert.

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