Altdorf
Yusuf Yesilöz verbindet seine Lesung zur Vernissage elegant mit der Ausstellung

Die Protagonistin Pia seines Buches «Nelkenblatt» passte thematisch gut in die von Madieh Mirhabibi ausgestellten Fotos im Zeughaus.

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Die Lesung von Yusuf Yesilöz anlässlich der Fotoausstellung von Madieh Mirhabibi, die vom 5. bis zum 7. November im Zeughaus stattfand, war gut besucht: Sie fand im Rahmen der Vernissage statt. Dadurch, dass der Autor bemerkte, dass Pina, eine der Protagonistinnen seines Buches «Nelkenblatt», als Geflüchtete aus den Bilderwelten der Ausstellung stammen könnte, wurden Lesung und Ausstellung elegant miteinander verbunden.

Zunächst jedoch versammelten sich die Besuchenden vor den Fotos, um diese zu begutachten und deren Aussagen zu diskutieren. Was laut Mitteilung der Veranstalter anfänglich mit zaghaften Bemerkungen begann, erhob sich schon bald in ein Gewirr von lebhaften Stimmen. Die zum Teil nachdenklich stimmenden Fotos vermochten die Betrachtenden trotzdem in einer fröhlichen Stimmung zurückzulassen, bis dann der Autor Yusuf Yesilöz angekündigt wurde.

Bücher wurden vom Autor signiert

Die Gespräche seien verstummt, als der Autor mit belegter Stimme seine Lesung vortrug. Die Worte sind also trotz des leisen Vortrags noch bis in die hinterste Ecke des Zeughaussaales hinausgetragen worden, durchbrochen von einigen Lachern, welche der Text hervorrief. Dass die Lesung gut ankam, zeige sich daran, dass Interessierte ihre eben gekauften Bücher von Yusuf Yesilöz signieren liessen. Die Fotoausstellung sei auch in den darauffolgenden Tagen noch rege besucht worden, heisst es in der Mitteilung. Dieser Erfolg sei vor allem der feinen Arbeit der Kunstschaffenden zuzuschreiben. (mah)

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